Penny Jacksons Kampf um Troja

USS Melmac
Intrepid-Klasse (Holoschiff)
Leitung: Cmdr Kmogh

Moderator: Admiräle

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Sa 22. Okt 2016, 19:01 #651 »

Sie hatten mehr als Glück (oder war es ein Eingreifen der Götter?) und erwischten die letzte Führung unter dem Versorgungsoffizier Lieutenant Benjamin Krieg ... Dieser führte sie durch die öffentlich zugänglichen Räume ...
"... und sagen Sie, Mr. Centpegpopoulos, wie kommen Sie zu dieser äußerst reizenden Begleitung ...?" wisperte Lieutenant Krieg Centpeg mit einem vielsagenden Blick gen Keto zu.
"Äähm ... nunja ... also ... wir ... wir haben zusammen ..."
"... studiert ..." wurde Centpeg von Milenia gerettet, "... das gleiche Semester an der Uni in München, Deutschland ..."
"Aaahhh - ja ... und nun kommen wir zum Verpflegungslager ..." beeilte sich Lieutenant Krieg die Führung weiterzubringen, "... sicher für Sie nicht interessant ..."
"Oooh - im Gegenteil ... ich habe Lager ... Dings ... Aufbewahrungs ... ähm ... Lageristik ..."

"... er meint 'Logistik', Lieutenant... Mr. Centpegpopoulos hat Logistik studiert ..." Wieder einmal half Milenia Centpeg aus der Patsche.
"Oh - na, welch ein Zufall ! - Dies ist nämlich MEIN Reich !" Lieutenant Krieg öffnete die Lagertür mittels einer Code-Karte. Der Zentauren-Pegasus-Mischling hatte währenddessen den anderen bezeichnende Blicke zugeworfen und leicht gen Lagertür genickt. Keto. Penny Milli und Ophelia sahen fragend zurück, bis ihnen ein Licht, nein - ein ganzer Kronleuchter aufging : EIN LAGERRAUM - das hieß hunderte von Ecken und Orte, wo man sich verstecken konnte !
Keto reagierte als Erste; sie spielte ihre Herkunft und ihre Gabe voll aus :
"Sagen Sie, Lieutenant ... ein so RITTERLICHER und STARKER Mann wie Sie ... könnten Sie mir bitte ein Glas Wasser holen ?" hauchte die Japanerin und schwänzelte quasi um Benjamin herum. "... meine Kehle ist so ... trocken ..." Und dann folgte jener unnachahmliche Augenaufschlag, Marke *Wimper-Klimper*, dem der junge Lieutenant kaum etwas entgegenzusetzen hatte ...
"Äääh .... natürlich ... aber ... gut ... nur ... ich geh' schon ... ist Limonade okay ? Aber Sie dürfen nicht weggehen !"
Lieutenant Benjamin Krieg huschte davon.
"Schnell 'rein da...!" zischte Centpeg dann nach einer kleinen Weile und drückte die Lagertür auf. Durch den Bewegungsmelder angeschaltet, blitzten zunächst vereinzelt, dann dauerhaft leuchtend, die LED-Lichter auf und beleuchteten den großen Lagerraum. Große Stapel mit Kisten und anderen Behältern standen dort, einige vollbelegte Hochregale und mehreren anderen Behältnissen.
"Dort - dahin ... hinter diesen ... Dingern, da ..." Centpeg deutete auf einen großen Stapel Plastik-Behältern und drängte die Mädchen in den dunkleren Schatten. "... und jetzt - Stille !"
Sie verharrten regungslos. Nach kurzer Zeit registrierte der Bewegungsmelder nichts mehr und die LED's wurden ausgeschaltet.

Lieutenant Benjamin Krieg kam mit einem Tablett um die Ecke, auf welchem fünf Gläser mit sprudelnder Limonade standen, doch 'seine' Gruppe war nicht aufzufinden. Er sah sich erst suchend um und stellte das Tablett dann beiseite.
"Hallo...? Miß Keto ? Mr. Centpegpopoulos ...?"
Er suchte mehrere Gänge ab, doch die Gruppe war und blieb verschwunden.; stattdessen kreuzte Security-Chief Manilow Crocker seinen Weg.
"Sir...? Lieutenant...? Kann ich Ihnen helfen...?"
"Ääh - nein-nein, Chief ... danke ... sagen Sie, Chief ... haben alle Besuchergruppen die 'seaQuest' verlassen ?"

Chief Crocker, ein alter Haudegen aus Navy-Tagen, musterte den jungen Lieutenant von Kopf bis Fuß, als stelle er dessen Geisteszustand in Frage. "Natürlich, Lieutenant; sie sind alle auf dem Weg an Land ... ist alles in Ordnung mit Ihnen ? Captain Bridger wird gleich ..."
--- "Hier spricht Captain Nathan Bridger. Alle Besuchergruppen und Gäste werden gebeten, die 'seaQuest' über die Gangway zu verlassen, da die Besuchszeit vorüber ist. Ich und die Crew hoffen, Sie hatten einen angenehmen Aufenthalt an Bord und konnten sich über die 'seaQuest' und unseren Aufgaben informieren. Die Crew bedankt sich bei allen interessierten Besuchern und wünscht Ihnen eine schönen Tag !"---
"Was sag' ich ...?!" grinste der Chief.
--- "Captain Bridger an Crew !" meldete sich nach kurzer Zeit wieder die Stimme des Kapitäns aus den Lautsprechern. "Alle Offiziere auf ihre Stationen ! - Abkoppeln der Gangway ! - Bereitmachen zum Ablegen !"---
"Sie sollten sich jetzt besser zu Ihrer Station begeben, Lieutenant, Sir ... mit allem nötigen Respekt !"
Dennoch wollte das Grinsen aus dem Gesicht des Security-Chiefs nicht verschwinden ...
"Natürlich, Chief ..."
Lieutenant Benjamin Krieg trollte sich von dannen. Chief Crocker grinste hinter ihm her.
Kurz darauf legte das U-Boot ab und nahm Kurs aufs offene Mittelmeer; Captain Bridger ließ die 'seaQuest' zunächst auf 100 Meter Tiefe tauchen. Leise summten die Atom-Reaktoren, die unter anderem auch die Energie für den Antrieb lieferten ...


( http://www.worldsofimagination.co.uk/Seaquestdsv.jpg - https://c1.staticflickr.com/3/2225/2227 ... b633_b.jpg )

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » So 30. Okt 2016, 12:39 #652 »

"Das ist seltsam ..." murmelte Lt.Cmdr. Katie Hitchcock, als sie einen Blick auf die Zustandswerte der 'seaQuest' warf. "... sehen Sie mal hier ...!?"
"Was ist ...?"
Commander Jonathan Ford blickte zur Ingenieurin hinüber und schritt dann zu ihr an die Station.
"Ich habe hier erhöhte CO2-Werte, wo gar keine sein dürften ...!" Katie tippte auf den Monitor. "...Das ist der Lagerhangar 2, wo die Nahrungsvorräte gelagert werden, Sir."
"Womöglich haben wir uns beim letzten Anlaufen in Tel Aviv Ungeziefer an Bord geholt ..."
seuzte Jonathan und aktivierte das Bord-Com. "Commander Ford an Captain Bridger..." - "Bridger hier - was gibt es, Commander ?" - "Lt.Cmdr. Hitchcock hat erhöhte CO2-Werte im Lagerhangar 2 entdeckt, Sir ..."
Man konnte fast schon hautnah erahnen, wie Captain Nathan Bridger die Augen verdrehte - wegen so einem Mist holten sie ihn aus dem Bett...?!
"Ihre Vermutungen, Commander ?"
"Tjaaa, Sir - ich weiß nicht ... vielleicht sind ein paar Ratten oder Mäuse in Tel Aviv unbemerkt an Bord gelangt ...?!"
"Okay - kann sein ... schicken Sie ein paar Männer los, die sich die Sache mal ansehen sollen ! - Und vergessen Sie nicht, denen dann etwas Käse mitzugeben ... Halten Sie mich auf dem Laufenden !"

Lt.Cmdr. Hitchcock mußte unwillkürlich grinsen ... "Eine Unterbrechung während einer langweiligen Schicht, Commander - seien Sie doch froh ...!"
"Ooh-ja ... und WIE ...!"
knurrte Commander Ford. "Genau deswegen bin ich auch hier an Bord - um auf Mäusejagd zu gehen ... Security-Chief Crocker ... melden Sie sich bitte mit drei Mann vor Lagerhangar 2 ... wir treffen uns dort ! - Lt.Cmdr. Hitchcock - Sie haben die Brücke !"
"Aye, Sir !"

Commander Ford sah sich noch einmal kurz um und verließ dann die Brücke. Er stieg in eine 'MagLev'-Kabine, die ihn in die Nähe des Lagerhangars brachte ...


(Off : MagLev -> Megnetic Levitation = Magnet-Schwebebahn)

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » So 6. Nov 2016, 12:09 #653 »

Milli hatte sich mit Keto, Penny und Feli zusammen in eine Ecke gekuschelt. Sie hatten sich mit Decken ausgestattet und holten nun den fehlenden Schlaf nach. Endlich waren sie einmal etwas sicher. Sie schliefen rasch ein. Auch Centpeg war eingeladen sich dazu zu kuscheln. Milli selbst erwachte irgendwann und wand sich ein wenig aus der Umarmung der anderen heraus. Sie schüttelte noch leicht den Kopf um wieder klar zu werden und Orientierung zu finden. Vorsichtig um nicht die Bewegungssensoren zu aktivieren bewegte sie sich zu ihrem Rucksack und knabberte an ein bisschen Zwieback, den sie noch dabei hatten. Sie wollte nicht an die Lebensmittel der Seeleute gehen... zumindest nicht solange sie noch eigene Sachen hatten. Allerdings hörte Sie leise und gedämpft Stimmen der sich sammelnden Leute vor der Tür. Sie stubbste den ihr am nächsten legenden Centpeg an und flüsterte "Du... ich glaube wir kriegen Besuch."

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Do 10. Nov 2016, 12:23 #654 »

- "Was ist DAS denn...?!"
Beelzebub war in die Unterwelt zurückgekehrt und hatte Luzifer Satanus den vermeintlich gesuchten Gegenstand übergeben.
"... Ääääheemmm ... ein Kelch ...? DER Kelch, wie eine der Sterblichen sagte, mein Herr und Meister !" erwiderte Beelzebub und trat sicherheitshalber ein paar Schritte zurück; die jähzornigen Wutausbrüche Luzifers waren und sind legendär ... Dieser sah prüfend zunächst in den Kelch, begutachtete ihn von allen Seiten, drehte und wendete ihn, konnte aber nichts Außergewöhnliches feststellen. "Bist du sicher, Sklave ?!"
"Sie bestätigten mir, daß es jenes Objekt sei, wonach sie gesucht hatten, Herr !"

Luzifer kniff die Augen etwas zusammen, dann begab er sich zu der monitorartigen Anzeige, welche sich in der 'Halle der Zusammenkunft' befand, und auf welcher der jeweilige Standort unserer Abenteurer durch ein Blinken angezeigt wurde. Hel und Hades beobachteten ihn, leicht geringschätzig schmunzelnd.
"... und ...?" Hades erhob sich von seinem Thron und schritt Richtung Luzifer, "... hast du das Erwartete erhalten, Höllenfürst ?"
"Wo sind sie jetzt ?!"
erwiderte Luzifer mit einer Gegenfrage.
"Sie haben vor wenigen Minuten die, wie unser verehrter Hades es nannte, 'Säulen des Herkules' passiert und bewegen sich, flinkerund schneller als ein Haifisch im Wasser, gen Westen ..." Die nordische Unterwelt-Göttin Hel stand nun ebenfalls vor der Anzeige und tippte leicht auf das aufblinkende Positionslicht. Luzifer atmete durch.
"Zu meinem großen Ärgernis und Unbehagen muß ich sagen, daß die Sterblichen meinen Sklaven betrogen haben..." knurrte er und schleuderte den goldenen Kelch mit einem Fluch gegen eine Felswand, dann blitzte er Hel und Hades an : "...und wer einen meinen Untergebenen betrügt, betrügt MICH ... gen Westen sagst du, Hel, Nordgöttin der Unterwelt...?"
Hel nickte kurz. ...sie haben diesen Kurs ..." Ihr Zeigefinger beschrieb eine gerade Linie, "... zwischen der Insel Madeira und der Azoren-Gruppe - ihr vermutliches Ziel sind anscheinend entweder die Bermudas - oder Washington, bzw. New York ... vorausgesetzt, der Kurs wird beibehalten ..."
Luzifer knurrte leicht und verfolgte die vermutete Richtung.
"...das hieße, sie kämen HIER vorbei...?!"
Er deutete wohl auf eine Erhebung des 'Atlantischen Rückens', leicht südwestlich der Azoren-Inseln; Hel bestätigte dies : "... bisher sieht es so aus, Luzifer - weshalb ?"
"Weil es nun anscheinend Zeit wird, daß härtere Geschütze aufgefahren werden !"
zischte er und wandte sich zum Gehen. Hades und Hel blickten sich fragend und schulterzuckend an. Niemand der aufständischen Götter wußte, was Luzifer noch in der Hinterhand hatte ...

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Fr 11. Nov 2016, 12:43 #655 »

Centpeg horchte auf und lauschte.
"Bei Pallas-Athene ... mölglicherweise haben wir jetzt ein Problem ...?" murmelte er leise und sah skeptisch-kontrollierend Richtung Ausgang ... es gab momentan nichts, was er oder jemand anderes hätte machen können ...

Auf der anderen Seite der Lagerhangar-Tür standen Commander Ford, Security-Chief Crocker und drei mit Ultraschall-Handfeuerwaffen ausgerüstete Sicherheitsleute. Cmdr. Ford zog seine Autorisierungskarte durch den Schlitz ...
"Bitte geben Sie den Sicherheitscode ein !" forderte die Computerstimme. Jonathan Ford seuzte. "Ford - Commander - Code BB02/B ."- "Autorisierung erfolgreich ... Bitte treten Sie ein !"
Die Tür glitt auf - das Licht aus dem Gang erhellte die ersten paar Meter des Raumes. Mit dem Commander zuvorderst, trat die Sicherheits-Gruppe ein; augenblicklich schaltete sich die Beleuchtung ein. Jonathan Ford sah nach rechts und nach links.
"Chief Crocker ... übernehmen Sie die Gänge 1 - 4 ... Sie..."! er wandte sich an das weibliche Mitglied des Sicherheit-Teams, "... kommen mit mir ... wir nehmen uns die Gänge 4 - 8 vor ..." Auch er zog sicherheitshalber mal seine Ultraschall-Waffe, deren Besonderheit darin bestand , daß sie nur von leicht bis schwer betäuben konnten.
"Commander Ford an Brücke - wir geh'n jetzt 'rein ..."
"Ales klar, Commander,"
erklang die Stimme von Lieutenant-Commander Katie Hitchcock, "... ich habe Sie auf dem Schirm - ich richte eine Kamera auf die Tür, Commander - nicht, daß das, was Sie suchen noch entwischt ..." Man konnte sich Hitchcocks amüsiertes Grinsen mittels ihres Tonfalles richtig vorstellen. Eine der Überwachungskameras sirrte und richtete sich gen Angang.
"In Ordnung, Ltnt-Cmdr. ... haben Sie mal schön eine Auge auf uns...!"
"... worauf Sie sich verlassen können, Commander !"

Jonathan Ford nickte zu Chief Crocker und so setzten sich beide kleinen Teams in Bewegung ...

Centpeg verwünschte Katie Hitchcock insgeheim. Durch die auf die Tür gerichtete Kamera war diese Fluchtmöglichkeit nun ausgeschlossen. Er suchte verzweifelt nach einer Möglichkeit ... doch außer der Anwendung von Gewalt gab es keine, und Gewalt war wirklich die ALLERLETZTE Alternative ... Er sah ratlos gen Milli und schüttelte ein wenig den Kopf.
"Wir sind in der Falle ..." wisperte er, "... geben wir uns zu erkennen - mögen die Götter uns beistehen ! - Vielleicht erkennt der Kapitän unsere Mission und unsere Notsituation ...?!"

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Mo 14. Nov 2016, 10:32 #656 »

Milli überlegte, was sie tun könnten. Sie blickte sich um, vielleicht über die Regale? Dann sah sie es und musste grinsen. "Nur nicht verzagen!" flüsterte sie Centpeg zu und griff nach der Senfflasche. "Kommt mir langsam nach. ich hab ne Idee mit der Kamera." Sie schlich voran, passte genau den Augenblick ab, um die Regalreihe zu wechseln und kam immer dichter an die Kamera, welche die Tür bewachte. Sie öffnete die Senfflasche, machte einen Satz nach vorne und drückte zu. Das gelbe zähflüssige Zeug spritzte auf die Linse und machte diese blind. Das war der Zeitpunkt loszulaufen, doch wider Erwarten war Chief Crocker bereits schon wieder auf halbem Weg zurück. Er hörte Millis Schritte und kurz darauf den überraschten Ruf von Lieutenant-Commander Katie Hitchcock. Schon spurtete er los und Milli blickte ihn wie ein erschrockenes Kaninchen an, als er plötzlich heraus stürmte und auf sie zu lief. Kur von Panik ergriffen über den grimmig dreinblickenden Kerl ergriff sie die Flucht aus dem raum heraus. Das Ganze dauerte nur wenige Sekunden und Crocker ließ verlauten "Eindringlich gesichtet." Sofort schlossen die anderen Leute des Sicherheitsteams auf und verließen den Eindringling verfolgend den Raum. Die Türen schlossen sich wieder und es wurde ruhig um Keto, Centpeg, Penny und Feli, die das ganze geschockt aus ihrer Deckung heraus beobachten mussten.

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Mi 16. Nov 2016, 20:01 #657 »

"Was, zur Hölle...?!"
Lieutenant-Commander Katie Hitchcock war mehr als baff, als da plötzlich für den Bruchteil einer Sekunde ein Gesicht auftauchte, welches in die Kamera linste - da war die Linse auch schon blind.
Centpeg, Keto, Penny und Feli wurden von Millis entschlossenem Handeln vollkommen überrascht.
"Bei den Göttern - das ist jetzt nicht wahr, oder...?!" flüsterte der Pegasus-Zentauren-Mischling zu den anderen.
"Ich verstehe ihr Handeln jetzt aber auch nicht..." murmelte Feli, "...glaubt sie, irgendwie von Bord zu kommen ? Himmel, das hier ist ein U-BOOT...!"
Commander Ford hetzte ebenfalls aus dem Lager.
"Tür schließen und versiegeln, Lieutenant-Commander...!" befahl er über Sprechfunk.
"Aye, Commander," erwiderte Katie; die Tür des Lagerhangars schloß sich zischend, als das Security-Personal hinausgeeilt war.
"Alarmstiufe Rot, Lieutenant-Commander Hitchcock ! Wahrscheinlich ist ein Spion oder Attentäter an Bord ! - Informieren Sie Captain Bridger - wir nehmen die Verfolgung auf - Gang 3 - Decklevel 4 !"
"Aye, Commander ! - Ich schalte auf die entsprechenden Flur-Kameras um... und sagen Sie mir, wie, um Himmels Willen, die Optik der Lagerkamera außer Krafft gesetzt wurde...!"

Als das rote Blinklicht aufleuchtete und dazu die entsprechende Alarm-Sirene aufheulte, zuckten alle im Boot erst einmal zusammen - aber dann zeigte sich die Mannschaft äußerst professionell : jeder eilte auf seinen Posten, die Forscher an Bord brachten ihre Anlagen und Forschungsgeräte, soweit möglich, in Sicherheit...
Dr. Kristin Westphalen passte der Alarm gar nicht in den Kram. Sie meldete sich sofort beim Captain : "CAPTAIN BRIDGER - was soll das ?! Eine außerplanmäßige Übung ? Ich finde das ABSOLUT NICHT komisch... unsere Forschungen..."
"Ich bin ebenso überrascht wie Sie, Dr. Westphalen ... treffen wir uns auf der Brücke, bitte...!"

Captain Nathan Bridger seufzte tief und zog den Reißverschluß seines Overalls ein wenig höher. SUPER - Alarmstufe Rot auf der Jungfernfahrt ... echte tolle Public Relations !
Er verließ sein Quartier und eilte zur mittlerweile verschlossenen Brücke. Mittels seines Überbrückungscodes öffnete er das Schott und schloß es hinter sich sofort wieder. Er atmete tief durch, als er sah, wie konzentriert die Brückencrew ihren Dienst versah.
"Bericht, Lieutenant-Commander !" forderte er, als er hinter Katie Hitchcock trat.
"Unberechtigter Aufenthalt von vermutlich einer Person im Lagerhangar, Captain ... Lagertür versiegelt ... Commander Ford und Chief Crocker verfolgen mit Security-Leuten die entsprechende Person ... derzeitige Position ... Mitteldeck ... wir vermuten Spionage, Captain."
"Natürlich, Lieutenant-Commander,"
Nathans Stimme klang unverhohlen sarkastisch, "...es gibt im Versorgungslager-Hangar natürlich auch JEDE MENGE hochgeheimer Informationen ... das Essen des Captains, zum Beispiel ..."
Katie Hitchcock wurde rot vor Verlegenheit.
"Captain ... Commander Ford war sicher der Meinung, daß es besser wäre, auf Nummer-Sicher zu gehen..." Sie blickte mal besser wieder auf den Monitor, der die Positionen der Security-Member anzeigte.
"Captain - anscheinend verfolgen sie den Spio... wollte sagen die unbekannte Person in Richtung Seedeck ..."

Chief Crocker. Commander Ford und die Sicherheits-Leute kannten sich auf der 'seaQuest' logischerweise wesentlich besser aus als Milli, und so gelang es diesen, die junge Frau zum Seedeck zu drängen. Dies war eine Art Dock, durch dessen Drucktür, wenn diese öffen war, man ins Meer steigen konnte - was allerdings bei der derzeitigen Tauchtiefe von 100 Metern weniger zu empfehlen war. Gleichzeitig begannen und endeten hier eine Art Glasröhren-Vernetzung, in welchem Nathans Delphin 'Darwin' rund ums Schiff schwimmen konnte.
Milli stolperte hektisch die Stahltreppen-Stufen hinunter und sah nur eine halboffene, kuppelartige Glasabdeckung, die eine Art Wasserbassin abdeckte. Sie wandte dem Bassin den Rücken zu und blickte zur Tür. Den Odin-Speer in der Hand erwartete sie die Verfolger, die bald hereinkommen mußten - leicht würde es sie denen nicht machen...!
Plötzlich plätscherte es hinter ihr, und irgendwie aus dem Nichts erklang eine künstlich anmutende, leicht keckernde Stimme...
"Darwin spielen ! Menschin spielen mit Darwin ...?!"

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Do 17. Nov 2016, 10:32 #658 »

Milli blickte auf den Speer auf ihrer Hand. Nein. Kämpfen wollte sie nicht. Gegen trainierte Offiziere wäre das die dümmste Idee, die sie haben könnte. Sie sah sich nach einem Versteck um. Das Wasserbassin! Da plätscherte es und sie hörte die Stimme. Ungläubig blickte sie den Delfin an. Doch der Plan stand fest. Sie umrundete die Wasserkuppel, öffnete sie mit dem Ausprobieren eines Hebels. Ein kurzer Blick auf den Speer und zum Delfin. Nein. Niemand soll verletzt werden. Sie legt die Waffe ab und schiebt sie zum Rand des Schaltpults und springt mit einem beherzten Satz ins Wasser. Sie suchte sich eine Deckung zur Tür hin und gerade noch rechtzeitig, denn diese wurde aufgestoßen. Sie hoffte nun inständig, dass der Delfin sie nicht verriet. Doch eines hatte sie nicht bedacht. Das Wasser war kalt und sie begann schon nach kurzer zeit zu schlottern.

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Do 17. Nov 2016, 20:28 #659 »

Das leise Summen der Lüftungsanlage im Lagerhangar erstarb. Penny bemerkte es als Erste ...
"Die haben die Lüftungsanlage abgeschaltet," flüsterte sie.
"...und das bedeutet für uns... was ?!" fragte Centpeg wispernd.
"...daß wir langsam an CO2-Vergiftung ersticken werden, wenn niemand den Zugang öffnet ..." murmelte Ophelia leise und sah beunruhigt zur Tür.

Commander Ford stieß die Tür zu Darwins Seedeck auf und hielt seine Ultraschall-Handfeuerwaffe vor sich.
"Kommen Sie !" rief er ins Blaue hinein. "Sie sind in einem U-Boot - 100 Meter unter der Wasseroberfläche ... Wo wollen Sie denn hinfliehen ...?!" Suchend sah er sich um . Vorsichtig sich und die Security-Crew absichernd betrat er das Seedeck. Die Securities schwärmten aus und suchten alle Möglichkeiten ab. Crew-Woman Lara Schultz entdeckte den Speer, den Milli am Rande des Beckens abgelegt hatte.
"Commander ...?!" Sie hob den Speer an, reichte diesen zu Jonathan und schaute kurz ins Bassin-Wasser. Darwin, der Delphin des Captains, war dort - und der Schatten hinter jenem war sicher nur dem merkwürdigen Lichteinfall geschuldet.
Commander Jonathan Ford trat zu Lara.
"Ein ... SPEER ...??"
"Aye, Commander - und anscheinend echt antik !"
"POSITION GESICHERT - NEGATIV ... POSITION GESICHERT, COMMANDER - NEGATIV ..."
erklang es mehrmals von den Securitiy-Leuten. Chief Crocker steckte seine Waffe weg und seufzte auf.
"Tjaaaaa, Commander ... so wie ich das sehe, hat sich unser 'Spion' wohl in Luft aufgelöst ..."
"Unsinn, Chief, "
widersprach der Commander und blickte sich kontrollierend um, "... achten Sie auf den Speer, Crewman ... er ist hier irgendwo ... ich WEISS es ... "
Er tippte auf den Kontroll-Monitor des Bassins. "... und der Außenausstieg ist in den letzten 5 Stunden nicht geöffnet worden ... was für denjenigen bei dieser Tiefe auch tödlich wäre ...!"

Darwin war hocherfreut - endlich nahm sich jemand mal seiner an !
"Jaaa - Darwin spielen - Darwin tauchen...!"
Er tauchte ab, kurz bevor die Tür geöffnet wurde und musterte höchst interessiert seine Besucherin, die sich unter Wasser zu ihm gesellt hatte. Sanft stubste er sie mit der Schnauze an, als Aufforderung, mitzuschwimmen ... doch dann bemerkte er die Verzweiflung, mit der Milli krampfhaft versuchte, die Luft in ihren Lungen zu halten - langsam schwanden ihr die Sinne ... er keckerte und tauchte wieder auf ...
"Darwin spielen," verkündete er.
"Das geht jetzt nicht, Darwin," erwiderte Jonathan Ford leicht genervt und nickte Security-Chief Crocker zu, "...ich weiß nicht wie, aber anscheinend ist der Spion nicht mehr hier auf dem Seedeck, Chief ... suchen Sie die nächste Abteilung ab !"
"Aye, Sir,"
nickte der Chief Jonathan zu und winkte seinen Leuten, ihm zu folgen, "... los, Leute - ab in die 'Maritime Biologie'...!"

"Es besteht die Möglichkeit eines Spions an Bord, Dr. Westphalen," erklärte Captain Bridger, vor einem Überwachungs-Monitor stehend, die Arme vor der Brust gekreuzt. "Was das bedeuten kann, muß ich Ihnen nicht erklären...!"
Dr. Kirstin Westphalen verdrehte genervt die Augen. "MÄNNER ...! - Warum muß alles gleich ein 'SPION' sein...?! Kann es nicht eine andere, ganz einfache Erklärung haben ...?!"
Nathan Bridger drehte sich zu der attraktiven Ärztin, der sämtliche Forschungsabteilungen unterstanden: "Wenn Sie neue Erkenntnisse haben, Doktor, wäre es mir eine Freude, wenn Sie diese mit mir teilen würden ..."
"Hab' ich nicht,"
nuschelte Kirstin, "... mir geht nur immer dieses militärische Gehabe auf die Nerven ..."

Jonathan Ford sah sich noch einmal im Seedeck um - er hätte SCHWÖREN können ...
Da tauchte Darwin wieder auf. "Darwin spielen." - "Darwin - ich habe dir eben gesagt, daß das momentan nicht geht ..." - "Darwin spielen will mit Menschin - Menschin tut aber nichts ..."
Ruckartig blieb Jonathan stehen und sah zum Delphin.
"WAS hast du da gesagt, Darwin...?!"
"Darwin spielen - mit Menschin - aber Menschin tut nichts ... Menschin rührt sich nicht ..."

Jonathan stürzte zum Wasserbassin ... und erblickte den Schatten von Milli, welche regungslos am Grunde des Bassins lag ...
"CHIEF CROCKER ... CHIEF - HIERHER !!!!!"
Ohne lang zu überlegen sprang Jonathan ins kalte Wasser und tauchte ab zu Milli. Chief Crocker und die Securities hatten den Ruf des Commander gehört und stürzten zurück auf das Seedeck ... Hier versuchte Jonathan mittlerweile verzweifelt Milli an die Wasseroberfläche zu hiefen ...

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Mo 21. Nov 2016, 16:54 #660 »

Milli war es schwarz vor Augen geworden und alles war nur noch dumpf für sie. Eher unterbewusst spürte sie, wie sie gepackt und durchs Wasser gezerrt wurde. Darwin unterstützte Jonathan tatkräftig. Dann wuchtete man sie aus dem Wasser und sie wurde hingelegt. Jonathan zog sich ebenfalls heraus und begann damit ihr das evtl. eingeatmete Wasser aus den Lungen zu drücken. dann begann er die junge Frau zu beatmen.

Während sein Kollege erste Hilfe leistete gab Crocker sofort Meldung weiter. "§Crocker an Brücke. Eindringling wurde bewusstlos im Wasserbassin des Seedecks aufgefunden. Weiblich, vermutlich europäisch und etwa um die zwanzig Jahre alt. Genaueres kann ich noch nicht sagen. Wiederbelebungsmaßnahmen erfolgen gerade durch Commander Ford. Weiteres Vorgehen Sir?" Er wartete auf die weiteren Anweisungen des Captain. Jonathan gab sich Mühe. Sicher war er Militarist, doch er sah ein dass es mehr gab und dieser kalte Vortrag schauderte ihn. oder war es das kalte Wasser? Wie auch immer er wollte diese junge Frau nicht sterben lassen.

als das medizinische Team eintraf hatte er es gerade geschafft Milli tat einen tiefen selbstständigen Atemzug und langsam kehrte ihr Bewusstsein zurück. Das erste was sie sah war ein erleichtertes Gesicht von Jonathan Ford, bevor er vom medizinischen Personal abgelöst und leicht zur Seite geschoben wurde.

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Di 22. Nov 2016, 17:39 #661 »

Captain Nathan Bridger hatte zusammen mit Dr. Westphalen aufmerksam dem Bericht des Security-Chiefs Crocker gelauscht. Erschrocken-erwartend blickte nun die Ärztin zu ihm; Nathan erwiderte den Blick besorgt und nickte nur.
"Verstanden, Chief - Position halten - Dr. Westphalen ist mit einem Team zu euch unterwegs ... und ich auch." setzte er dann noch hinzu.
"Aye, Capt'n !"
erwiderte Manilow Crocker, der schon so manche Schlacht mit Nathan geschlagen hatte ...

Nathan betrat hinter dem medizinischen Team Darwins Seedeck und sah kontrollierend in die Runde. Darwin linste aus dem Wasser und beobachtete das ganze Geschehen.
"Na, Darwin - alles in Ordnung bei dir ?!"
"Darwin - guuuuut...!"
gab der Delphin keckernd zurück.
Commander Ford erhob sich nun und trat zu Nathan.
"Captain - anscheinend hatte sie nicht vor, Darwin etwas anzutun ..." er deutete herum, "... allzuviele Möglichkeiten sich hier zu verstecken gibt's ja nicht - ich denke, sie sah das Bassin als letzte Möglichkeit ... ahja, übrigens ... sie muß das hier bei sich gehabt haben ..." Er reichte den Odin-Speer Nathan; dieser sah überrascht zum Commander.
"... einen ... SPEER ... ??!" Er nahm diesen aus der Hand des Commanders entgegen und besah ihn sich. "...nordeuropäische Arbeit ... womöglich Wikinger ... aber : was will sie an Bord des modernsten Untersee-Bootes, das je gebaut wurde, mit einem ... SPEER ??!"
"Kann ich Ihnen nicht sagen, Sir - wir werden wohl mehr erfahren, wenn die junge Dame erwacht."
Dabei nickte der Commander gen Milli. Dr. Westphalen erhob sich gerade und nahm das Stethoskop aus den Ohren, als sie sich zu Nathan und Jonathan wand.
"Unterkühlt ..." war ihre Diagnose, "... und Salzwasser geschluckt, mangelhafte Sauerstoffversorgung, keine inneren Verletzungen, soweit ich feststellen konnte ... ein paar Prellungen ... Ihre Rabauken haben ihr anscheinend ziemlich zugesetzt, Commander !"
"Wir haben sie gar nicht BERÜHRT, Doktor !"
protestierte Commander Ford.
"Ja-ja-ja... ist klar,"Kristins Blick gen Jonathan war bezeichnend und stellte mal wieder klar, was sie vom Militär hielt, "...ich lasse sie auf die Krankenstation bringen, Nathan ..."
"Sie ist eine SPIONIN !"
begehrte Jonathan auf.
"...SAGT WER, Commander ?! Ihr Militär-Verstand etwa ? Momentan ist sie MEINE PATIENTIN, ist das klar ?!" Kampfeslustig blitzte Kristin den Commander an.
"Ruhig, Doktor ... Commander ...!" versuchte Nathan zu beschwichtigen. "Natürlich ist sie Ihre Patientin, aber wir werden Wachposten vor der Tür positionieren, okay...?!"
"NATHAN...?!"
"CAPTAIN ...?!"

Nathan Bridger sah beide an, die gleichermaßen unzufrieden waren. "SO - oder gar nicht !"
"Aye, Captain,"
nuschelte der Commander, und auch Dr. Westphalen stimmte mit einem gemurmelten "...meinetwegen ..." zu.

Milenia wurde auf eine Trage gelegt und vorsichtig festgeschnallt; dann trug man sie zur Krankenstation.

Im Lagerhangar wurde die Luft immer schlechter. Centpeg, Penny, Feli und Keto keuchten angestrengt.
"CO2 ist schwerer als Luft," ächzte Feli und wischte sich den Schweiß von der Stirn, "... wir müssen irgendwie da auf die Lagerflächen 'rauf ..."

Auf der Brücke tippte Lieutenant-Commander Katie Hitchcock wieder auf die Anzeigen, die den Zustand des Lagerhangars darstellten. "... das ist seltsam ..." murmelte sie und aktivierte die Sprechanlage. "... Captain ... laut den Anzeigen verschlechtert sich die Luft im Lagerhangar weiterhin !" - "Sie haben die Lüftung doch ausgeschaltet, Ltnt.-Cmdr. ?!" - "Aye, Sir ... "
Nathan sah zu Commander Ford, der mit den Schultern zuckte.
"Nachdem diese Person floh, sind wir automatisch von nur einem Eindringling ausgegangen, Sir..."
"Verstehe, Commander ... ist ja auch irgendwie logisch ..."
Dann aktivierte er seinerseits den Spechfunk, "Verstanden, Lieutenant-Commander ... ich seh mir das mal an...! - und SIE, Commander ..." drehte er sich gen Jonathan, der Anzeichen machte, Nathan zu folgen, "... trocknen sich erst ,mal ab und ziehen sich was Trockenes an !"
"... aber Captain ...!"
"Das ist ein Befehl, Commander !"
Er wandte sich innerlich schmunzelnd ab, als Jonathan sich niedergeschlagen forttrollte...
"Lucas ...?" sprach er danach wieder in den Sprechfunk, "... wir treffen uns vor dem Lagerhangar 3 ... und bring' den neuen Bio-Scanner mit !"
Lucas Wolenczak, das junge Computer-Genie, blickte von einem der Monitore in seiner Kajüte auf, als der Ruf Nathans ihn erreichte.
"WHOUWH - klar, Captain ... bin gleich da ... Yeeeeehaw !"
Mit jugendlicher Begeisterung ergriff er den Bio-Scanner, an dem er gearbeitet hatte und flitzte aus der Kajüte ...

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Di 22. Nov 2016, 19:56 #662 »

Als Milli angehoben wurde murmelte Milli. "Centpeg, keto, Feli, Penny.. Lager..." Sie bibberte leicht und konnte sich kaum gegen die Müdigkeit beherrschen. zudem spürte sie wie heiser sie war. Kirstin runzelte die Stirn. "Bleiben Sie ruhig. Keiner wird Ihnen etwas tun, solange Sie meine Patientin sind.." entgegnete sie leise. Milli faste Kirstens Ärmel und sah sie eindringlich an. "Bitte sehen Sie nach den anderen. Es ist wichtig... Loki darf nicht gewinnen." Dann aber verließ sie die kraft und sie sackte wieder zurück und fiel in einen unruhigen Dämmerschlaf.

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Mi 23. Nov 2016, 19:06 #663 »

Kristin Westphalens Blick war mehr als verwundert. "... Loki ...?"
Das Medi-Team brachte Milli zur Krankenstation. Hier ordnete die Ärztin eine erste Untersuchung an, welche von einer ihr untergeordneten Ärztin vorbereitet wurde.
"Dr. Westphalen an Captain Bridger ..." Beunruhigt stand Kristin ein wenig wibbelig vor der Kommunikations-Einheit in der Wand.
"Ja, Doktor ?" meldete sich Nathan.
"Seien Sie vorsichtig; wenn die Patientin nicht in Trance faselt, befinden sich noch mindestens vier Personen im Lager ... sie brachte vier Namen hervor ... und dann noch 'Loki darf nicht gewinnen'... Wissen Sie, was damit gemeint ist ?"
"Danke für die Info, Doktor ... nein, es sei denn, die junge Frau meint den Wikingergott Loki ... dann redet sie wohl irre durch den Sauerstoffmangel ... ich bin jetzt gerade am Lagerhangar angekommen und warte auf Lucas ... Captain Bridger - Ende."
"Ich habe sie auf dem Monitor, Captain,"
meldete sich Katie Hitchcock, "... und - BITTE ! - sehen Sie doch nach, was die innere Überwachungskamera behindert ... ich habe immer noch dieses gelbe Zeug drauf ...!"
"Mach ich, Lieutenant-Commander."

Da düste gerade Lucas um die Ecke.
" 'tschuldigung, Captain ... ich bin im Gang 15 irgendwo falsch abgebogen ... bin ja noch ziemlich neu hier, nech...?!" stieß der Junge keuchend hervor.
"Du hättest das MagLev nehmen können," schmunzelte Nathan und tippte den allgemeinen Überbrückungscode des Captains ein.
"... hätte ... hätte ... Fahrradkette," nuschelte Lucas.
"Bitte...?"
"Ääääaaahhmmm ... nichts, Captain ... gar nichts ... schon gut ...!"
"Stimmerkennung aktiviert," meldete sich der Computer, "...bitte identifizieren Sie sich !"
"Bridger, Nathan - Captain - Autorizierungscode : Alpha-Alpha-Alpha 001 - Kennung : Alpha."
"Erkannt als Captain Nathan Bridger - Bitte treten Sie ein !"

Mit einem leisen Zischen öffnete sich die Tür; die Lichter schalteten sich ein - Lucas beugte sich ein wenig vor und verzog das Gesicht :"Booah ...! Das stinkt vielleicht...!" und er hielt sich die Nase zu.
"Stimmt," nickte Nathan, "ich hab auch schon mal was Angenehmeres gerochen ..." er blickte empor zur Überwachungs-Kamera, "...sieh doch mal, ob du rauskriegst, was das da für ein Zeug ist, was das Obektiv behindert, da oben !"
"Klar ! - Kein Problem, Sir !"

Flink kletterte der Junge die Regalstreben hoch und schnüffelte zunächst am Objektiv; dann zog er einen Zeigefinger durch die Masse und leckte diesen ab.
"Senf ... mittelscharf, würde ich sagen ..."
Mit einem Satz war er wieder unten neben Nathan.
"Was ? ...SENF...??" brachte der Captain der 'seaQuest' ungläubig hervor.
"Yapp ... is' ja schon echt krass - da schalten die eine hochempfindliche Spitzenkamera mit 'Carl-Zeiss'-Objetiv mit SENF aus ... HAMMER !"
Lucas wischte sich den Finger an seiner Jeans ab und schaltete den Bio-Scanner ein.

Keto, Centpeg und die anderen waren nahe daran, das Bewußtsein zu verlieren, als die Lagertür erneut geöffnet wurde. Keuchend linste der Zentauren-Pegasus-Mischling aus ihrem Versteck zu den beiden sich nähernden Personen. Leise ächzend versuchte er sich zu erheben, um so wenigstens den Anschein einer Verteidigungs-Bereitschaft zu zeigen ...

Nathan und Lucas schritten langsam und vorsichtig durch das Lager.
"...vier Signaturen, Captain..." meldete Lucas, als der Scanner die ersten Ergebnisse anzeigte, "...irgendwie ... menschlich ... zumindest drei ... und dann auch wieder nicht ... und aus dem Vierten werd' ich überhaupt nicht schlau ... das ist ... ich weiß nicht, was es ist, Captain ... jedenfalls befinden sie sich ..." sie gingen gerade in den nächsten Gang, "... genau ... DA !"
Lucas und Nathan sahen auf - direkt in die erschöpften, schweißnassen Gesichter unserer Abenteurer ...

Dr. Westphalen hatte Milli ein Beruhigungsmittel gespritzt.
"Sie braucht jetzt erst einmal Ruhe," erklärte sie den Pflegern und Pflegerinnen. "...danach stärkende Präparate ... Vitamine ... Kohlenhydrate ... das ganze Programm, okay...? Und melden Sie es mir, wenn sie wieder erwacht - der Captain und ich haben da ein paar Fragen ..."
Die Pfleger/-innen nickten und kümmerten sich um Milli. Derweil hatten sich auch zwei Security-Männer vor der Tür des Krankenlagers postiert ...

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Di 29. Nov 2016, 09:13 #664 »

Milli fiel in einen unruhigen Schlaf. Sie begann wirres Zeug zu träumen. Eine Mischung dessen, was sie bisher erlebt hatten. Plötzlich aber schien der Traum klarer zu werden. Zwischen den ganzen Erlebnissen schälte sich eines hervor. Klarer kälter und fast schon warnend. Das Schachspiel, dass sie schon einmal im Traum gesehen hatte. Doch die Figuren standen anders. Gerade hatte Millis Seite einen Zug gesetzt. Weit nach vorne. Nun war der Gegner an der Reihe. Eine unheimlich wirkende Figur wie aus einem Seemannsmärchen wurde genau in ihren Weg gesetzt, doch noch bevor Milli erkennen konnte was es genau war erwachte sie. Sofort saß sie kerzengrade auf der Krankenliege und bekam mit, wie die erschöpften anderen drei Mädels herein geführt wurden. Sie sprang auf. Man versuchte sie auf der Krankenliege zu halten, doch sie war zu schnell. "Keto! Penny! Feli! Ist alles in Ordnung? Wo ist Centpeg? Haben sie euch was getan?" Sie fiel den Dreien um den Hals und klammerte sich an sie.

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Do 1. Dez 2016, 12:21 #665 »

Kristin Westphalen führte Milli sanft zu ihrer Liege zurück.
"Ruhig, alles wird gut ... sie haben keine ernsthaften Verletzungen, soweit ich auf die Schnelle feststellen konnte, sind aber sehr erschöpft ... obwohl ihre Werte sehr ... sehr ... naja ... 'ungewöhnlich' trifft's wohl am besten, sind ..."

Nathan und Lucas hatten sich überrascht gegenseitig angeschaut.
"Captain Bridger an Chief Crocker und Medi-Crew ... vier Securities und ein medizinisches Notfall-Team zum Lagerhangar 3 ... und bringen Sie 4 Tragen mit !"
Centpegs 'Verteidigungsbereitschaft' hielt nicht lange vor; bereits nach wenigen Sekunden sackte er zusammen und fiel mit einem "Oumpfh ...!" in die Arme des herangeeilten Captains.

"Versteh' ich nicht," murmelte Chief Crocker, "... wir waren doch da drin und habe sie nicht gesehen..."
"Machen Sie sich keine Vorwürfe, Chief,"
beruhigte Nathan seinen niedergeschlagenen, alten Freund, "Schuld daran ist die überraschende Ablenkungs-Aktion unserer jungen Freundin, die derzeit auf der Kankenstation zur Beobachtung liegt...!"
Nathan nickte dem Medi-Team zu, und so waren Keto, Ophelia, Penny und Centpeg ebenfalls auf die Krankenstation gebracht worden. Hier wurden sie an einigen medizinischen Meßgeräten angeschlossen, wie es zuvor auch mit Milli geschehen, bei welcher jedoch die Elektroden mittlerweile entfernt worden waren.

Dr. Westphalen setzt sich neben Milli auf die Bettkante und sah diese an.
"Sie haben da sehr ... seltsame, merkwürdige ... Äußerungen von sich gegeben, junge Dame, zu denen ich ein paar Fragen habe ... zudem möchte sich der Captain mit Ihnen unterhalten, den es unter anderem SEHR interessiert, wie es Ihnen gelungen ist, an Bord zu kommen - das habe ich aber erst erlaubt, nachdem Sie und Ihre Freunde sich erholt haben ... Oh... entschuldigen Sie, Ich vergaß mich vorzustellen: Dr.med. Kristin Westphalen, leitende Wissentschaftlerin an Bord der 'seaQuest' ... Sie wissen doch, wo Sie sich derzeit befinden ?"

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Do 1. Dez 2016, 14:16 #666 »

Milli nickte auf Kristins Frage leicht Sie schluckte kurz und blickte dann zu den anderen. Dann wieder zu der Ärztin. "Mein Name ist Milenia Westfal." Hält sie ihre Vorstellung recht knapp. Sie blickte unruhig zur Seite und dann wieder zur Ärztin. "Ja. ich weiß, dass ich auf der SeaQuest bin..." und dass uns einiges blühen wird, aber wie weit kann ich über unsere Mission sprechen? überlegt sie in Gedanken und fragt dann schließlich. "Meine Freundinnen haben sie hierher gebracht. Aber da fehlt noch eine Person. Wo ist er?"

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Sa 3. Dez 2016, 13:03 #667 »

Kristin schien erst überrascht und nickte dann verständnisvoll.
"Oooh - 'Westfal'..." schmunzelte sie, "... na - nachher stellt sich noch 'raus, daß wir verwandt sind über 1000 Ecken...?! - Ah, Sie meinen den jungen, südländisch aussehenden Mann ? Natürlich ist der auch hier in der Krankenstation - ein Zimmer weiter."
Keto, Ophelia und Penny lagen im selben Raum wie Milli; ihre Liegen standen, jeweils durch einen schmalen Gang getrennt, nebeneinander wie in einem Krankenhauszimmer an den Wänden. Auch bei ihnen waren Elektroden an ihren Köpfen und an den Armen angeschlossen, um die Körperwerte zu messen, sie ruhten.

Centpeg wachte langsam auf; er sah sich zunächst erst etwas verwirrt um und bemerkte die Schläuche und Meßelektroden.
"... bei ... bei allen Göttern ... was ... ?!"
Der Pfleger sah von dem Tablet auf : "Dr. Westphalen ... !?" sprach er ruhig in den Kommunikations-Funk. "...Unser Patient wird langsam wach ... Daten ... hat er ... aber sehr ungewöhnliche ... am besten, Sie schauen sich das mal selbst an - ich werd' daraus nicht schlau ...! - Mmmhmm ... ist gut ... bis gleich !"
Der Pfleger wandte sich an Centpeg.
"Ruhig, junger Mann ... lassen Sie bitte die Elektroden an ihren Platz - wir wollen sehen, ob Sie sich irgendwie verletzt haben ... und die Götter haben damit wenig zu tun ..." Der Pfleger grinste beruhigend und tätschelte leicht Centpegs Schulter.
"Du hast ja keine Anhnung, Heiler, mehr als du denkst ..." knurrte Centpeg leise und keuchte ächzend auf. "Wo bin ich ?"
"Sie wissen nicht mehr, wie Sie an Bord gekommen sind ?"
Der Pfleger blickte zweifelnd zum Pegasus-Zentauren-Mischling in Menschengestalt und tippte etwas auf dem Tablet ein. "Sie sind an Bord der 'seaQuest', genauer : auf der Krankenstation."
"Keto ... Milli ... Feli ... Penny ... wo sind meine Begleiterinnen...?! Ich muß ..."
Er machte Anstalten, aufzustehen.
"NICHTS müssen Sie..." Der Pfleger drückte Centpeg mit sanfter Gewalt wieder zurück auf die Liege, "... zumindest nicht solange, wie die Untersuchungen beendet sind, verstanden ...?!"
Centpeg knurrte und nuschelte irgendwas auf altgriechisch, legte sich aber wieder gehorsam auf die Liege.

Kristin blickte zu Milli.
"Ich werde gleich wiederkommen; man ruft mich zu Ihrem ... Freund ..." Sie erhob sich und lächelte sanft Milli an. "... und ... übrigens : vor den Krankenzimmern sind Wachposten plaziert - nur für den Fall, daß Sie auf dumme Gedanken kommen, aber das tun Sie und Ihre Freundinnen ja nicht, nicht wahr ? Glauben Sie mir, Sie sind hier gut aufgehoben - und Nath ... ääh ... Captain Bridger ist sicher verständnisvoll, wenn Sie ihm Ihre Gründe darlegen, warum Sie sich an Bord geschmuggelt haben - allerdings, und davor möchte ich Sie warnen - haßt er nichts mehr als Lügen ... ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt, Miß Westfal ...?!"
Dr. Westphalen nickte den Ärzten/Ärztinnen und Pfleger/-innen zu, was nichts anderes bedeutete, als daß diese sicherheitshalber ein Auge auf Milli haben sollten; dann verließ Kristin das Zimmer der Mädchen und begab sich ins Nebenzimmer, wo Centpeg lag.

Langsam kamen auch Keto, Ophelia und Penny zu sich ...

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » So 4. Dez 2016, 09:32 #668 »

Milli nagte leicht auf ihrer Lippe und blickte zu den anderen. "Dr. Westphalen. Bitte. kann ich mit zu... meinem Freund rüber.. er.... wird bestimmt aufgeregt sein. Vor allem wenn er so alleine ist." Sie klingt tatsächlich besorgt. Vor allem denkt sie daran, was passieren könnte, wenn Centpeg in Angst um seine Schützlinge anfangen könnte sich zu widersetzen. Mit dem modernen Militär, gerade auf einem solchen Schiff, war nciht zu spaßen. Sie wollte nicht, dass er verletzt wird. "Bitte Dr. Ich verspreche Ihnen, dass ich keine Dummheiten mache."

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » So 4. Dez 2016, 19:51 #669 »

Dr. Westphalen stoppte an der Tür bei Millis Bitte und schien nachdenklich zu überlegen, dann war sie anscheinend zu einem Entschluß gekommen und nickte ihr zu.
"Also gut - ich will Ihnen vertrauen, Miß Westfal ... " Sie nickte den Pflegern zu, die Milenia im Auge hatten. "Achten Sie auf die Werte der anderen - und beruhigen Sie diese ... wir sind gleich wieder zurück ... hoffe ich," setzte sie noch leise hinzu. "Kommen Sie, Miß Westfal !"

Centpeg sah sich aufmerksam in seinem Krankenzimmer um.
"Natürlich weiß ich noch, wie wir an Bord gekommen sind, Heiler !" knurrte er leise. "Dies ist ein Schiff, welches unter der Wasseroberfläche schwimmt, nicht wahr ?"
"So kann man es auch ausdrücken,"
nickte der Pfleger schmunzelnd, "Sie sind an Bord der 'seaQuest' - weiß der Geier, wie Sie das geschafft haben - genauer : in der Krankenstation ..." Der Pfleger besah sich die Werte Centpegs und schüttelte den Kopf, "... aber Ihre Werte sind ... puuuh ! ... mehr als ungewöhnlich ...!"
Centpeg richtete sich langsam auf ... wenn der Pfleger noch einen Schritt näher kommen würde, könnte er ihn ergreifen, und ...

... in diesem Moment öffnete sich die Tür, und Dr.Westphalen trat mit Milenia ein. Sofort setzte Centpeg sich auf.
"MILLI !"
"Guten Tag, Mister ..." Sie sah in ihre Unterlagen, " ... ohne Namen ..." Sie lächelte beim Aufsehen. "... aber das ist zweitrangig. Sie und Ihre Begleiterinnen haben eine ordentliche CO2-Vergiftung gehabt, wissen Sie das ? Aber - naja ... das scheinen wir gut im Griff zu haben, mittlerweile ..." Kristin streckte ihm die Hand entgegen. "... Dr. Kristin Westphalen, leitende Wissentschaftlerin an Bord der 'seaQuest' ... Wie fühlen wir uns denn mittlerweile ?"
Centpeg linste unsicher gen Milli und ergriff die dargebotene Hand, drückte diese leicht.
"Ah... den Göttern zum Gruß ! Ich weiß nicht, wie es dir geht, Frau, aber mir geht es derzeit ganz gut, wenn nur dieses Gebammsel nicht überall an meinem Körper wäre ...!" Er deutete etwas säuerlich auf die Meßkabel und Elektroden.
"Ah - verstehe ... naja ... irgendwie müssen wir ja Ihre Gesundheit überprüfen," erwiderte Kristin schmunzelnd und ließ sich Centpegs Daten geben. "... Holla, das ist ja ... Donnerwetter - du liebe Güte ..." kommentierte sie nach einem Blick darauf und blickte dann gen Centpeg, "Ihre Werte sind ja geradezu - unglaublich ...!"
"Ääähm - wenn du das sagst, Frau ... ?!"
"Dr. Westphalen ist das, was Sie 'Heilerin' nennen, "
wisperte der Pfleger Centpeg zu, was dieser mit einem erstaunten Blick quittierte."Bei Apoll, dem Schutzgott aller Heiler ! DU bist eine Heilerin ? Ein Weib ?! Was für eine Welt !"
Kristin zog nur eine Augenbraue hoch.
"ich weiß jetzt nicht, was Apollon damit zu tun hat, junger Mann - aber bei derart sexistischen Äußerungen reagiere ich äußerst sensibel, ist das klar ?!"
Der Pegasus-Zentaurenmischling schluckte. "Verzeih, falls ich dich beleidigt haben sollte - das war nicht meine Absicht..."
"Gut zu hören - also : dann erzählen Sie mal ...!"

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Mo 5. Dez 2016, 08:40 #670 »

Milli lief zu Centpeg und umarmte ihn kurz. Dann flüsterte sie ihm zu. "Alles ok Centpeg. Die anderen sind drüben und in Ordnung." Sie blickte ihn etwas schuldbewusst an. "Es tut mir Leid. Ich glaube es wäre besser gewesen, wenn wir alle zusammen geblieben wären. Entschuldige bitte." Sie blickte ihn schuldbewusst an und als er die Doktorin mehr oder weniger beleidigt verpasst sie ihm einen Rippenstoß und zischt ihm leise zu. "Centpeg! Sowas kannst du doch nicht sagen!" Etwas peinlich berührt blickte sie zu der Frau und bestätigte noch einmal. "Er meint das nicht sexistisch. Das stimmt. Er kommt nur aus... einer sehr alten Kultur, wo sich gewisse Änderungen noch nicht durchgesetzt haben. Wir würden nicht mit ihm reisen, wenn er ein A.... Entschuldigung... wenn er uns gegenüber kein benehmen hätte." Sie meinte damit wohl sich selbst und die anderen drei.

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Mo 5. Dez 2016, 12:52 #671 »

Centpeg erwiderte die Umarmung und drückte Milli kurz, erwiderte aber zu ihrer Selbstbezichtigung nichts. Dr. Kristin Westphalen verschränkte die Arme und setzte sich auf einen Stuhl. Sie zog auch einen für Milli heran.
"So-so ... na gut - ich akzeptiere Ihre Entschuldigung."
Centpeg räusperte sich. "Heilerin ..."
"Ich bevorzuge die Anrede 'Doktor', junger Mann."
"Äähm ... oh ... verzeih' ... also - mein Name ist Centpeg, und ich bin ein Pegasus-Zentaurenmischling vom Olymp, gesandt von Zeus, dem Obersten der Götter der Hellenen ..."

So begann Centpeg zu erzählen, nachdem Dr.Westphalen die Pfleger hinausgeschickt hatte - ihre ganze Geschichte, vom Beginn in München, der Begegnung mit Thor, ihrem Aufenthalt beim Bifröst bei Heimdahl, über die Episode mit der römischen Totenarmee, vom Kampf mit Skylla und Charybdis, dem Einschreiten Luzifer Satanus, bis hin zu den Abenteuern in der Felsenstadt Petra in Jordanien und warum sie sich nun an Bord der 'seaQuest' befanden ...

Als er endete lag erst einmal Stille im Zimmer und Centpeg sah wie Milli gen Kristin; diese hatte die Augenbrauen skeptisch hochgezogen und weiterhin die Arme verschränkt. Ab und zu hatte sie während der Erzählung ein Bein über das andere geschlagen, ihre Sitzposition geändert.
"... und DAS soll ich Ihnen glauben...?! Mir scheint viel eher, Sie alle sind einer Massenpsychose erlegen ... Centpeg - einen solchen Namen hab' ich noch nie gehört - oder wie Sie auch immer heißen ... "
"Jedes Wort entspricht der Wahrheit, Doktor,"
erwiderte Centpeg ernst und schlug die Bettdecke zurück, sodaß ernur mit einer Unterhose bekleidet dort lag. "... ich beweise es dir."
Er stieg aus dem Bett und stellte sich auf einen freien Platz. Mit wachsendem Erstaunen und sicher auch einem Teil Ensetzen sah Doktor Westphalen, wie sich aus dem Menschen 'Centpeg' ein Pferdekörper mit Schwingen und einem menschlichen Oberkörper formte ...
Vollkommen überrascht erhob sie sich vom Stuhl und stürzte zur Sprechfunk-Anlage.
"Doktor Westphalen an Captain Bridger ... lassen Sie SOFORT alles stehen und liegen und kommen Sie zur Krankenstation !!!"
"Doktor...?"
hörte man Nathans überraschte Stimme, "...wir legen gerade den Kurs fest ... haben Sie noch fünf Min ..."
"CAPTAIN - ich sagte SOFORT !!!"

Kristin Westphalen drückte sich rücklings gegen die Wand, zwischen nackter Angst und Interesse wandelnd ...

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Mo 5. Dez 2016, 13:29 #672 »

Milli bestätigte immer mal wieder knapp Centpegs Worte und blickte die Doktorin sehr enttäuscht an, als diese sie für psychisch krank hielt.... Wobei... aus ihrer Sicht betrachtet. Sie seufzte leicht. Doch dann stand Centpeg auf. Er wird doch nicht?! doch.. er verwandelte sich. Milli seufzte und massierte sich kurz die Schläfen. Dann sah sie die Doktorin aufspringen, den Captain rufen und Centpeg panisch anschauen.

Milli stand auf und ging vorsichtig und langsam auf die Doktorin zu. Sie nutzte ihre Gabe. Ein guter Einfall... der schüttete meistens so viel Euphorie aus, was wiederum beruhigend wirkte. "Dr. Westphal... ganz ruhig. Überlegen Sie doch mal, welche ungewöhnlichen Dinge Sie als Wissenschaftlerin schon auf diesem Schiff gesehen haben müssen. Das alles war wahrscheinlich um Längen gefährlicher als Centpeg. Er ist ein hervorragender Beschützer. Also beruhigen Sie sich bitte. Kommen Sie. Trinken sie einen Schluck Wasser. Wie sie wollten waren wir ganz ehrlich zu Ihnen. Und wir werden genauso ehrlich zu Captain Bridger sein. Aber bitte... Denke Sie daran, was passieren könnte, wenn jetzt hier ein militärische Aufmarsch anfängt. Wir wollen das ganz friedlich klären. Auf der Seite der Götter, die das alles wie es ist erhalten wollen. Auf der Lebenserhaltenden Seite. Wie Sie." versucht sie die Doktorin wieder zu beruhigen und würde, sofern die es zulässt sie zu einem Stuhl bringen und ihr dann ein Glas Wasser reichen.

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Di 6. Dez 2016, 11:59 #673 »

Kristin Westphalen beruhigte sich tatsächlich und ließ sich von Milli wieder zu ihrem Stuhl führen. Centpeg wandelte sich derweil wieder zurück.
"Das ... das ist ... doch ... UNMÖGLICH ...!" murmelte die Ärztin ratlos. "Das widerspricht allen ... wissentschaftlichen ... Erkenntnissen ... von der Logik mal ganz abgesehen ...!?" Sie blickte zu Centpeg, der sich nun wieder in menschlicher Gestalt auf die Liege gesetzt hatte. "Wer sind Sie ... wie ALT sind Sie ...?!"
"Ich bin ein Sohn des Chiron, des berühmten Zentauren, und der Pegasus, welches du wohl 'geflügeltes Pferd' nennen würdest, Doktor,"
erwiderte Centpeg ruhig, "... und für Zentauren-Verhältnisse bin ich noch relativ jung ... nur 2500 Jahre."
"...ZWEI - TAUSEND ...?! - UFF !!!" Kristin nahm einen Schluck des von Milli gereichten Wassers. "... und DAS nennen Sie 'JUNG'..?!"
Centpeg schmunzelte. "Die Zeitrechnung der Olympier ist ... äähm ... 'geringfügig' anders, als die der Menschen ...!"
Just in diesem Moment hörte man Geräusche vor der Tür des Zimmers. Die Tür öffnete sich, und Captain Bridger trat zusammen mit Commander Ford ein; beide schoben Keto, Penny und Feli vor sich her - Commander Jonathan Ford hatte die Ultraschall-Handfeuerwaffe gezogen und zielte auf Centpeg, von welchem er die größte ausgehende Gefahr vermutete.
"WEG VOM DOKTOR !" blaffte er Centpeg befehlend an.
"JONATHAN - COMMANDER !" Doktor Westphalen erhob sich. "Was soll das ?! Stecken Sie die Waffe weg - ich war nie in Gefahr !" Sie wandte sich nun gen Nathan und stemmte die Fäuste in ihre Seiten. "Nathan - sagen Sie Ihrem Militär-Hirn, daß er die Waffe wegstecken soll ! Ich sagte, Sie sollten sofort in die Krankenstation kommen - und nicht 'Bringen Sie die Kavallerie mit !' "
Nathan Bridger beurteilte die Situation blitzschnell und bedeutete dann dem Commander, daß er die Waffe wieder einstecken könne.
"Ich meinte, eine gewisse ... 'Beunruhigung' ... und ... 'Dringlichkeit' ... in Ihrer Stimme gehört zu haben, Doktor ... alles klar, Commander ..."
"Dringlichkeit - stimmt, Nathan ... aber keine Todesgefahr !"
"Okay ... okay ... gut ... Was gibt es denn so Dringendes, Kristin ?!"

Dr. Westphalen deutete auf Centpeg. "Ihn - und die Geschichte, die er erzählt hat ... was DAS stimmt ... Captain - das wäre UNGLAUBLICH !"
Nathan nickte zu Feli, Keto und Penny und deutete auf die Liege, daß sie sich darauf setzen konnten, was diese dann auch taten. Dann schloß er die Tür.
"Aha ..." Der Captain musterte Centpeg, "...entschuldigen Sie, Doktor - aber äußerlich kann ich nichts Außergewöhnliches erkennen."
"NATÜRLICH nicht ..."
Kristin reichte Nathan das Tablet mit Centpegs Meßwerten und Daten, "... aber wenn seine Story stimmt, erklärt das eine ganze Menge - insbesondere seine Daten ... sehen Sie - hier ... hier ... und hier...!"
Nathan linste da zuerst kurz drauf und war dann von den Werten gebannt.
"Das ist ja - unglaublich ... er erkennt das Erd-Magnetfeld ?"
"Entschuldigung,"
mengte sich Centpeg in die beginnende wissentschaftliche Diskussion ein und begab sich wieder auf den freien Platz von vorhin, "... du bist der Kapitän dieses Schiffes ... ? Nathan, richtig ? Bei Pallas-Athene - ich beginne am besten mit der Demonstration ..."
...und vor den Augen aller wandelte er sich wieder in den geflügelten Pferdemenschen.
Commander Ford hob überrascht unwillkürlich, fast schon reflexartig, die Ultraschall-Waffe. Captain Bridger war zwar auch verblüfft, reagierte aber bedächtiger und legte eine Hand auf Jonathans Arm. Skeptisch beobachtete er die Wandlung.
"Netter Trick, junger Mann ... ich gehe mal davon aus, daß Sie mir nicht verraten wollen, wie sie das machen...?!"
"Oooh - das ist doch einfach, Kapitän ... ich verändere meine Körperstruktur, die Körpermasse und die Lage der Organe ... Göttervater Zeus oder Chiron, mein Vater, könnte dir das sicher besser und genauer erklären..."
"Sie reden jetzt von JENEM 'Chiron', welcher der Sage nach einer der Erzieher Alexanders, des Großen war ...?!"
"Du kennst meinen Vater ...?! Die Götter seien gepriesen !"
"Augenblick - Augenblick ...!"
mischte sich Commander Ford ein. "Ich finde es wirklich toll, daß wir Ihre Familien-Verhältnisse geklärt haben ... aber WIE, zum Teufel, sind Sie an Bord gekommen ... und WARUM...?!"

Ari

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Ari » Di 6. Dez 2016, 14:17 #674 »

Sowohl beim ersten, wie auch beim zweiten Mal war Milli aufgesprungen und hatte sich vor Centpeg gestellt. Nur über ihre Leiche würde man auf ihn feuern. Sie behielt die "Militärheinis" skeptisch im Auge. Während die Diskussion begann kam ihr plötzlich eine Erkenntnis. Eine die ihr nicht gefiel... die Kanaren! Sofort stürmte sie vor zu Bridger. "Captain Bridger. ich will Sie ja nur ungerne in der Erörterung wissenschaftlicher Daten stören, aber wo sind wir gerade? Welchen Kurs hat die Sea-Quest gesetzt?"

Lothar von Cleve

Re: PENNY JACKSONS KAMPF UM TROJA

Beitragvon Lothar von Cleve » Mi 7. Dez 2016, 13:03 #675 »

Nathan Bridger sah überrascht zu Milli, während Centpeg sich wieder zurückwandelte.
"Ich wüßte nicht, was dies zur Sache beiträgt, junge Frau ..." Er blickte Milli lange an und sah die reale Besorgnis in ihren Augen. "... Bridger an Chief Ortiz ... Chief - wie ist unsere derzeitige Position ?" fragte er dann über Sprechfunk an. Die Stimme des jungen Mexikaners ertönte: "Aye, Captain - unsere derzeitige Position ist 32 Grad 5 Bogenminuten 57.8 Bogensekunden nördlicher Länge, und 27 Grad 46 Bogenminuten 10.006 Bogensekunden westlicher Breite, südlich der Azoren - wir sind fast über zwei unterseeischen Erhebungen, die wahrscheinlich tote unterseesische Vulkane sind, laut dem Sonar ... gibt es Probleme, Captain ?!"
"Nein, Mr.Ortiz - danke."

Nathan blickte zu Milli und erwartete gerade eine Erklärung, als der gewaltige Rumpf der 'seaQuest' in voller Länge erschüttert wurde.
"CAPTAIN AUF DIE BRÜCKE !!!" erklang der Ruf von Lieutenant-Commander Katie Hitchcock, die in Abwesenheit von Nathan und Johnathan als Zweite Offizierin das Kommando hatte. Nathan aktivierte sofort seinen Sprechfunk : "Hier Captain Bridger - was ist los, Lieutenant-Commander ?!"
"Wenn ich das wüßte, Sir ... wir verlieren an Höhe ... ich lasse bereits gegensteuern, doch es hilft nichts ... STEUERMANN - gehen Sie auf 85% Maschinenleistung 'rauf !"

Nathan Bridger und Jonathan Ford sahen sich nur an. Dann stürzten sie aus der Krankenstation, Dr.Westphalen, Centpeg und Milli folgten; niemand kümmerte sich jetzt mehr um die sogenannten 'Eindringlinge'...
Als sie die Brücke erreichten, sahen sie, wie die Crew-Mitglieder hektisch an der Lösung arbeiteten...
"Bericht, Lieutenant-Commander !"
Ruhig und besonnen wandte sich Nathan an Katie, die sofort den 'Captains-Chair' räumte.
"Sir - wir passierten gerade den ersten der zwei erloschenen Untersee-Vulkane, als die Trimmung verloren ging - und irgendetwas zieht uns seitdem abwärts ..."
"Oookaay ... Chief Ortiz - Status ?!"
"Reaktoren bei 85%... Neigung -5°... jetzt 6°... Trimmung -4°, Sir ... Tiefe derzeit bei 500 Metern ... Waffen zu 100% einsatzbereit, Sir !"
kam die prompte Antwort vom Mexikaner.
"Reaktor-Steigerung auf 95%, Miguel ... Steuermann - bringen Sie das Schiff in die Waagerechte ! - Lieutenant-Commander Hitchcock - GEBEN SIE GAS !"
"Ich versuch's, Sir ... aber wir sinken dennoch weiter ..."
erklang die leicht verzweifelte Stimme von Katie. "Sinkrate steigt auf 5 Metern in der Sekunde, Sir !"
"Meerestiefe ?!"
"1000 - 2500 Metern, Sir !"
verkündete Chief Ortiz. "Es ist hier ein wenig uneben, Sir..."
"100% Reaktorleistung !"
Nathan atmete tief durch - wie hieß jenes Schiff nochmal, welches auf seiner Jungfernfahrt mit einem Eisberg...?! Er warf alle düsteren Gedanken von sich. "125%, Miguel - geben Sie alles 'rein, was drin ist...!"
"Aye, Sir..."
Miguel tippte ein paar Tasten und prompt ertönte die durchdringende Überlastungswarnung.
"Schalten Sie dieses verdammte Piepsen ab, Chief ! Wer hat sich eigentlich dieses Warnsignal ausgedacht...?!"
"Sir - die 'seaQuest' entstand nach IHREN Plänen ..."
grinste Commander Ford.
"Zusammenbruch der Reaktoren bei derzeitiger Leistung in etwa 2 Stunden, Sir !" meldete Chief Ortiz.
"Sinkgeschwindigkeit konstant, Sir - bei 5 Metern in der Sekunde ..." stellte Commander Ford fest.
"Steigern Sie die Reaktorleistung auf 150 %, Miguel !"
"Sir - das schaffen wir höchsten 5 Minuten !"
wandte der Mexikaner ein.
"Vielleicht reicht das, um freizukommen - was auch immer dies verursacht...! LOS, MACHEN SIE'S !"
"Aye, Sir..."


Die Reaktoren und die Maschinen stöhnten auf ob der Überbelastung; Funken stoben, einige - allerdings unwichtige - Leitungen brachen - die Hülle de 'seaQuest' ächzte ...

"Es reicht nicht, Sir... die Sinkgeschwindigkeit hat sich nur auf 2 Metern/Sekunde verlangsamt...!" verkündete Commander Ford, "... in zwei Minuten setzen wir auf Grund ..."
"Okay,"
seufzte Nathan, "dann setzen Sie wenigstens so sanft wie möglich auf,...!"
"CAPTAIN...!!"
Chief Miguel Ortiz klang mehr als überrascht. "Am Fuße des wahrscheinlichen Vulkans scanne ich so etwas wie eine ... halbverschüttete ... Kuppel...!"


Zurück zu „USS Melmac“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: CommonCrawl [Bot] und 0 Gäste