Die Rückkehr zum Outpost 376

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Alan Prescott
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Die Rückkehr zum Outpost 376

Beitrag von Alan Prescott » So 27. Okt 2019, 01:18

Major General Prescott besuchte die verletzten Crewmitglieder der U.S.S. Sarracen auf der Krankenstation. Dort fand er auch Captain Basil Hemsworth, der mit einer Ersatzcrew eigentlich die U.S.S. Majestic übernehmen sollte. Hemsworth war für die Dauer der Reise zum Commodore avanciert. Das hatte ihm aber nichts genutzt, als er kurz vor Eintritt in den Nordwestkanal ein Gespräch mit Captain Vincent Jadzin - auch für die Reise zum Commodore avanciert - führte und dessen Legitimation anzweifelte. Es war ausgesprochenes Pech, dass Hemsworth vor etwas mehr als zwei Jahren Jadzin bei der Erschießung von Zivilisten nicht nur beobachtet, sondern auch dafür gesorgt hatte, dass Jadzin aus der Sternenflotte unehrenhaft entlassen wurde. Zusätzlich war Jadzin zu vier Jahren Aufenthalt in der Gefängniskolonie auf Neuseeland verurteilt worden. Da sich Jadzin während des Fluges die meiste Zeit bei seinen Leuten aufgehalten hatte, war er Hemsworth erst jetzt aufgefallen. Ansttatt die Sicherheit zu rufen, wollte Hemsworth aber unbedingt vorher ein Gespräch mit Jadzin führen. Am Ende des Gesprächs lag Hemsworth mit einer blutenden Wunde am Hinterkopf und Abwehrverletzungen an den Armen bewusstlos am Boden. Das einzige, was dabei noch für Jadzin sprach, war, dass er Hemsworth nicht gleich totgeschlagen hatte.

Captain Hemsworth würde am folgenden Tag aus der Krankenstation entlassen werden und dann erstmal Commander Mahmodi zur Last fallen, da Hemsworth ohne die nicht mitgekommene Ersatzcrew nicht in der Lage war, die U.S.S. Majestic mitzunehmen. Prescott versprach bei der Sternenflotte nachzuhaken.
=/\= Major General Alan Prescott =/\=
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Beitrag von Chadic Garou » So 27. Okt 2019, 01:28

Die U.S.S. Majestic lag angedockt außen am Outpost. Garou würde sie erst bei Gefahr verholen lassen oder sie an den neuen Captain übergeben. Sämtliche Crew war von Bord, er selbst hatte schon wieder einen Testflug mit der U.S.S. Goshawk hinter sich.

Da für die Verteidigung des Outposts nichts weiter zu tun war, würde sich Garou jetzt der Reparatur der U.S.S. Sarracen widmen, der von mehreren Minen der Rumpf aufgerissen worden war.

=/\= Rear Admiral Chadic Garou =/\=
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Beitrag von Rajib Mahmodi » So 27. Okt 2019, 02:00

Mahmodi hatte den Bericht von Major General Prescott vor sich. Danach hatte es acht Saboteure/Attentäter gegeben. Für Mahmodi einfach acht Terroristen:
Captain Vincent Jadzin - Personalakte versiegelt - Verletzungen eher psychischer Art
Lt. Commander Karem Korinous - Personalakte versiegelt - tot
Lieutenant Singh Ramano - Personalakte gehackt: sitzt angeblich für noch zwei Jahre in der Gefängniskolonie auf Neuseeland - tot
Lieutenant Ousho Ben Said - Personalakte gehackt: Nach Verbüßung einer vierjährigen Haftstrafe unehrenhaft aus der Sternenflotte entlassen - verletzt
Lieutenant Hokim Tarresset - Personalakte versiegelt - im Zellenblock
Lieutenant Pushnar Rashwili - Personalakte gehackt: Vor einem Jahr bei einem planetaren Einsatz getötet worden - richtig tot
Lieutenant Tamas Dashev - Personalakte gehackt: Vor einem Jahr bei einem planetaren Einsatz getötet worden - im Zellenblock
Lieutenant Jadwiga Lamalask - Personalakte gehackt: Vor einem Jahr bei einem planetaren Einsatz getötet worden - verletzt.

Wäre Mahmodi nur einfach Commander und ExO eines Outposts gewesen, hätte er keine so hohe Sicherheitsfreigabe und nicht die Möglichkeit ein paar Dinge darüber hinaus zu hacken. Um dem Gegner den Wind aus den Segeln zu nehmen, schickt Mahmodi erstmal alle Informationen über Ramano, Rashwili, Dashev und Lamalask an das Sternenflottenhauptquartier. Über die Identität der anderen lässt er noch nichts verlauten.
=/\= Captain Rajib Mahmodi =/\=
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Beitrag von Alan Prescott » Mo 28. Okt 2019, 00:09

STARFLEET HEADQUARTER

Helle Aufregung im Sternenflottenhauptquartier.

Erst die Meldungen von Toten und Verletzten auf dem Outpost 376 und Informationen über geheime Labore. Dazu der Tod von Admiral Sumak. Jetzt quasi sich bewahrheitende Verschwörungstheorien. Ein Kommandotrupp aus Saboteuren und Attentätern. Das schrie geradezu nach einem Maulwurf in einer sehr hohen Position innerhalb von Starfleet. Manipulierte Personalakten. Eine Person, deren Fehlen im ... Rehabilitiationszentrum ... in Neuseeland nicht aufgefallen war, drei Personen, die lt. Aktenlage tot waren, aber quicklebendig in der Nähe von Outpost 376 aufgefunden wurden.

Untersuchungen wurden gestartet. Alles deutete auf einen Admiral Somerville. Somerville war lange Jahre Captain eines Raumschiffs gewesen, bis er auf der Erde in der Admiralität landete und einen rasanten Aufstieg hinlegte. Der Verdacht lag nahe, dass er einen Gönner gehabt haben musste - aber es fanden sich keine klaren Belege.

Ein Sicherheitsteam suchte den Admiral zu Hause auf. Eine riesige Villa, in der er angebich allein lebte. Man fand den Admiral schließlich im Badezimmer, tot in der Wanne liegend. Vermutlich ertrunken nach Genuss von Alkohol und Schlafmitteln. Kein eindeutiger Hinweis auf Fremdeinwirkung, jedoch Fremdeinwirkung nicht völlig auszuschließen.

Einen Tag später fand man einen Personalsachbearbeiter des Hauptquartiers in einer eher ungemütlichen Wohngegend tot auf. Er war bis auf die Unterwäsche ausgezogen und ausgeraubt worden. Mehrere Schläge mit einem harten Gegenstand wie z.B. einem Baseballschläger hatten seinem Leben ein Ende gesetzt.

Der Föderationsnachrichtendienst genoss nach außen hin Pressefreiheit. Aber man kann nur die Nachrichten auswerten, die man auch bekam. So war die Meldung des FND erheblich kürzer:

Wir bedauern den Verlust von Admiral Somerville bekannt geben zu müssen. Scheinbar ertrank er in seiner Badewanne. Nach seinem Tod wurden Stimmen laut, die behaupteten, Somerville wäre in eine unsaubere/ungenaue Personalaktenführung im Starfleet Headquarter verwickelt gewesen. Nähere Informationen liegen dem FND jedoch nicht vor.
=/\= Major General Alan Prescott =/\=
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Beitrag von Rajib Mahmodi » Do 31. Okt 2019, 17:44

Es war den Medizinern gelungen, die Verletzten der U.S.S. Sarraccen in anderen Quartieren zu versorgen. Das war nur Dank der Transportablen Biobetten (TBB) möglich. Mahmodi suchte als erstes Captain Irfan Olesko auf. Natürlich hatte Mahmodi vorher in die Personalakte geschaut: Der Mann war 48 Jahre altt, schwarze Haare, braune Augen, 1,82 m groß, etwa 85 kg. Olesko war seit knapp vier Jahren der Kommandierende Offizier der U.S.S. Sarracen. Das Schiff war sein erstes Kommando. Wie Mahmodi feststellen konnte, waren fast alles Routineflüge. In den meisten Fällen wurden allerdings Kommandotruppen transportiert - die jedoch nie namentlich erwähnt wurden. Mahmodi schien es allerdings weniger zufällig, dass es kurze Zeit nach der Ankunft am Ziel des Hinfluges zu mehreren Toten gekommen war.

"Guten Tag Captain Olesko, ich hoffe Sie wurden hier gut untergebracht!"
"Guten Tag."
"Ich bin Commander Mahmodi, der diensttuende Kommandant von Outpost 376."
"Angenehm. Unterbringung gut. Werde wohl spätestens morgen entlassen."
"Das freut mich, gibt mir aber noch die Zeit Ihnen ein paar Fragen zu stellen ..."
"Was für Fragen?"
"Nun, Captain, wie es aussieht, haben Sie mit Ihrem Schiff, der U.S.S. Sarracen Saboteure und Attentäter transportiert. Ich nenne sie einfach Terroristen ..."
"Ich verstehe nicht, Commander?"
"Dann werde ich mich bemühen, dass es sich Ihnen bis zum Ende des Gesprächs erschließt! Wie kam es dazu, dass Sie und Commander Petrov in der Krankenstation waren, während Captain Vincent Jadzin auf der Brücke der Sarracen stand und das Schiff befehligte?"
"Mir erschließt sich noch weniger, was Sie das überhaupt angeht. Nach meiner Entlassung werde ich einen entsprechenden Bericht über die Vorgänge schreiben - zu denen auch eine widerrechtliche Verminung im Nahbereich des Outpost gehört. Und ich befürchte, dass Sie leider nicht zum Kreis der Empfänger meines Berichtes gehören!"

So, der Captain wollte es auf die harte Tour? Nun gut, dann sollte es so sein!
"Wie es aussieht, haben Sie acht Terroristen unter dem Kommando von Captain Jadzin befördert. Das reiht Sie in die Kette der Mitwisser und Helfershelfer ein. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie und Ihre Crew auch nach Reparatur Ihres Schiffes den Outpost so schnell verlassen werden. Zumindest nicht, solange noch die Untersuchung andauert."
"Was soll das? Unser Schiff war angekündigt und wurde von Minen beschädigt. Ich denke eher, dass Sie sich Sorgen um IHREN Job machen müssen!"
"Fakt eins: Es gab nur einen Grund für den Nordwestkanal - den Outpost mit Ihrer Ankunft zu überraschen. Fakt zwei: Wenn wir von Ihrer Ankunft gewusst hätten, wären die Minen deaktiviert worden. Fakt drei: Captain Jadzin hatte den Auftrag mit einem gefälschten Befehl das Kommando über den Outpost zu übernehmen, die Geheimnisse der Wissenschaftler und ein Artefakt an sich zu bringen und anschließend den Outpost zu zerstören. Fakt vier: Falls es dabei Schwierigkeiten gab, war der Selbstzerstörungsmechanismus der Sarracen manipuliert, um das Schiff bei Andocken an die Station zu sprengen. Fakt fünf: Einer dieser Terroristen wird immer noch als Insasse der Sträflingskolonie auf Neuseeland geführt, mehrere andere wurden angeblich während eines Einsatzes getötet."

Captain Olesko, der vorher schon wieder eine gesunde Gesichtsfarbe hate, erblasste.
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Beitrag von Rajib Mahmodi » Fr 1. Nov 2019, 18:17

"Er hatte die Selbstzerstörung manipuliert?" Captain Olesko brauchte nicht lange, um sich zu einer Antwort durchzuringen.
"Davon wusste ich nichts. Ich ging davon aus, dass meine Crew und ich einen höheren Wert besitzen. Scheinbar habe ich mich getäuscht. Um meine Crew zu schützen, sage ich aus!"

Mahmodi nickte freundlich und wartete, was da noch so kam.

"Es gibt da einen Admiral Somerville. Wenn ich keine Standard-Sternenflottenaufträge habe, bekomme ich gelegentlich welche von ihm. Er hat sich verständlicherweise immer sehr vorsichtig ausgedrückt. Danach arbeiten wir selbstverständlich für die Sternenflotte - aber insgeheim. Es wären Aufträge, die der Sternenflotte sehr helfen können, aber leider am Rande der Legalität wären. Die Sarracen wäre dafür nur das Transportmittel. Ich würde ein paar Spezialisten zu einem bestimmten Ziel bringen, sie dort absetzen und nach einer gewissen Zeit wieder abholen. So manches Mal habe ich mich gefragt, ob diese Aufträge nur am Rande oder sogar außerhalb der Legalität waren. Aber wer widerspricht schon einem Admiral? Bisher war ja auch alles glatt gelaufen."
"Und dieses Mal nicht?" hakte Mahmodi ein.
"Nein, denn der offiziellle Auftrag der Sternenflotte lautete, Captain Basisl Hemworth und sein Team zum Outpost 376 zu bringen, damit er und sein Team die U.S.S. Majestic übernehmen konnten. Kaum war Hemsworth an Bord, sollten wir kurz einen Abstecher nach DS9 machen - wobei die Station überhaupt nicht auf dem Weg liegt! Dort wartete ein Befehl von Admiral Somerville, statt der restlich Ersatzcrew für die Majestic acht andere Personen mitzunehmen. Ich sollte an der Station maximal zwei Tage warten und dann die Leute wieder mit zurück nehmen."
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Beitrag von Rajib Mahmodi » Sa 2. Nov 2019, 11:06

Mahmodi bedankte sich für die Aussage von Captain Olesko und versprach sich für ihn einzusetzen. Er verabschiedete sich und nahm sich dann den ExO Commander Petrov vor. Petrov war ein ganz anderes Kaliber. Zuerst behauptete er von nichts zu wissen. Mahmodi wusste aber, dass Petrov vor einigen Jahren in einer Spezialeinheit der Sternenflotte gewesen war. Es gab auf jeden Fall einen Bezug zu dem zu Tode gekommenen Lt.Commander Karem Karinous. Scheinbar glaubte Petrov fest daran einer guten Sache zu dienen. Selbst die Erwähnung der manipulierten Selbstzerstörungsvorrichtung änderte nichts daran. Entweder war der Commander nur gut indoktriniert - oder er glaubte wirklich daran. Das konnte Mahmodi allerdings nicht feststellen. Er verabschiedete sich schließlich vom ExO der U.S.S. Sarracen und gab Anweisung, ihn nach seiner Genesung in den Zellentrakt zu den anderen Terroristen zu bringen. Dies würde noch am gleichen Tag erfolgen.

Mahmodi setzte seine Untersuchungen fort. Er nahm sich der verletzten Lt. Jadwiga Lamalask an. Sie versuchte zwar härter zu wirken als sie war, brach aber zusammen, nachdem Mahmodi sie mit den Informationen konfrontierte, die er bereits gewonnen hatte. Sie stand loyal zur Sternenflotte und war davon ausgegangen, dass sie das Richtige tat. Captain Jadzin hatte sie nicht davon informiert, dass er den Outpost nach getaner Arbeit sprengen wollte. Sie konnte allerdings Mahmodis Informationen ergänzen, was Lieutenant Hakim Tarresset und Lt.Commander Karem Karinous betraf: Die beiden waren vor einigen Jahren in einem Team mit Commander Petrov. Es gab da einen Einsatz im Klingonischen Raum, gefördert von einem der Hohen Häuser. Angeblich wurden nur Verräter gejagt. Aber Korinous hatte damit geprahlt, mehrere Klingonische Bird of Prey abgeschossen zu haben. Sie hätten außerdem Pläne über eine geheime Klingonische Superwaffe mitnehmen können. Mahmodi bot Lt. Lamalask Unterstützung an, wenn sie sich von den Terroristen lossagen wolle. Sie sah ihn aus warmen grünen Augen an, aber versprach nur, dass sie es sich überlegen wolle.

Mahmodi ging zurück in sein Büro und erfuhr vom Tod des Admirals. Dann nahm er sich die Personalakte von Commander Petrov vor. Tatsächlich fehlte da ein Jahr. Das war der Ansatzpunkt! Aufgrund von Querverweisen gelang es schließlich die Akten von Lieutenant Tamas Dashev und Lt. Commander Karonous zu hacken.
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Beitrag von Rajib Mahmodi » Sa 2. Nov 2019, 22:48

Eigentlich war Mahmodi sehr zufrieden, nachdem er die Personalakten von Korinous und Tarresset gehackt hatte. Doch als er von Rear Admiral Garou erfuhr, dass das von Garou entwickelte Refit der Saber-Klasse, was er ausschließlich an der U.S.S. Destiny angewandt hatte, auf der U.S.S. Sarracen verbaut war, musste er sich die Frage stellen, wem er bei der Sternenflotte noch trauen konnte.

Als erstes ließ er die Minen im Nordwestfeld ersetzen, die zerstört worden waren, um die U.S.S. Sarracen retten zu können. Danach ließ er die Logbücher der Sarracen noch einmal prüfen, bis er fand, was er suchte: Es gab zwischendurch einen Werftaufentthalt, bei dem die U.S.S. Sarracen überholt worden war. Doch es war keine Werftanlage der Sternenflotte, sondern eine Firma namens Grumman Hawker Interspace Ltd.

Es kostete Mahmodi viel Mühe, den Standort dieser Werftanlage herausufinden. Da dies der einzige Anhaltspunktt für die Arbeitt einer Organisation innerhalb der Sternenflotte war, wusste er, was man tun musste: Die Sarracen musste dorthin fliegen und das Komplott aufdecken. Daher bat er Rear Admiral Garou, das Schiff mit Hochdruck zu reparieren.
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Beitrag von Alan Prescott » Mo 4. Nov 2019, 12:41

"Commander Mahmodi, schön Sie zu sehen. Sie hatten etwas auf dem Herzen?" Prescott sah den Inder aufmerksam an.
"Das kann man so sagen. Rear Admiral Garou meinte, dass die Sarracen eine Saber-Refit ist mit Refits, die er eigentlich ausschließlich für die U.S.S. Destiny vorgesehen und eingebaut hatte. Und ich habe herausgefunden, auf welcher Werft die Änderungen durchgezogen worden sind."
"Sie meinen, wir hätten eine Chance dort der … Schlange den Kopf abzuschlagen?"
"So dachte ich. Wenn Sie mit Ihrer Squad die Sarracen nehmen und dort auftauchen würden, wäre es doch ein ganz normaler Wartungsbesuch, oder?"
"Eine gute Idee. Aber die Ausführung wäre noch besser, wenn mindestens der CO des Schiffes mitkommt …" Prescott sah Mahmodi fragend an.
"Ich spreche noch mit ihm. Außerdem muss die Sarracen vorher repariert sein."
"Also von mir aus gerne. Geben Sie mir Bescheid, wenn es soweit ist, Commander!" Prescott hatte da wohl einen dicken Auftrag an Land gezogen.
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Beitrag von Chadic Garou » Mi 6. Nov 2019, 10:07

Nun. die U.S.S. Sarracen musste nicht wieder neu gebaut werden, aber es war doch einiges zu reparieren. Gerade fertig geworden und sowohl Commander Mahmodi als auch Major General Prescott informiert.

Commander Mahmodi deutete an, dass die U.S.S. Sarracen mit einer veränderten Crew einen Einsatz fliegen sollte. Aber dieses Mal "für die Guten". Er wollte dazu noch mit dem Captain der Sarracen sprechen. Sie wollten wohl die Werft suchen, auf der das Schiff der Saber-Klasse umgebaut worden war. Wäre gerne dabei gewesen. Aber mein Platz ist momentan bei den Werftanlagen. Die Tests der Goshawk waren sträflich vernachlässigt worden.

=/\= Rear Admiral Chadic Garou =/\=
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Beitrag von Rajib Mahmodi » Fr 8. Nov 2019, 21:01

Commander Mahmodi hatte höchstpersönlich die Startfreigabe der U.S.S. Sarracen unter dem Kommando von Captain Irfan Olesko erteilt. An Bord die Coral Raptors, auf der Suche nach der Werftanlage der Grumman Hawker Interspace Ltd.

Als nächstes setzte er die Verhöre fort und sprach noch einmal mit Lieutenant Jadwiga Lamalask. Sie hatte erkannt, dass sie eine gewisse Mitschuld trug und wollte sich dafür auch verantworten. Als Mahmodi sie auf die Werftanlage ansprach, konnte sie noch ergänzen, dass dort noch ein paar andere Schiffe gelegen hatten bei ihrem letzten Besuch. Sie wollte ncht ausschließen, dass zumindest ein Teil des Führungsstabs der Organisation dort ihren Hauptsitz hatte. Mahmodi versprach ihr nichts, hatte aber vor ihr über eine Art Kronzeugenregelung zu helfen.

Im Anschluss besuchte er Lieutenant Tamas Dashev. Der schien für ein normales Verhör zu abgebrüht. Die Konfrontation mit den ganzen Fakten ließ ihn kalt. Keinerlei Spur von Reue.

Ein Gespräch mit Lieutenant Ousho Ben Said verlief nur wenig besser. Er gab immerhin zu, dass eine Zerstörung des Outpost eine Überreaktion gewesen wäre, aber er selber hätte davon nichts gewusst. Die Leitung hatte in den Händen von Captain Vincent Jadzin, Lt.Commander Karem Korinous und Lieutenant Hokim Tarresset gelegen. Der Rest des Teams hatte nur die Informationen erhalten, die für den Einsatz benötigt wurden. Es wäre nicht seine Sache gewesen sich über die Art der Handlungen Gedanken zu machen, er hätte nur Befehle befolgt und war davon ausgegangen, dass diese Befehle rechtmäßig waren.

Danach suchte Mahmodi diesen Lieutenant Hokim Tarresset auf. Dieser tat so, als gehörte er nicht zu den Befehlsgebern sondern den Befehlsempfängern. Allerdings schien er vor Mahmodi Respekt zu bekommen, nachdem dieser aus dessen Personalakte zitieren konnte, die doch eigentlich unter Verschluss war. Erst dann gab er zu in die Befehlskette besser eingebunden gewesen zu sein. Auch er hatte eine Zerstörung des Outpost für übertrieben gehalten, aber der Befehl kam von Admiral Somerville, der darauf hingewiesen hatte, dass es nicht darum ging Spuren zu verwischen, sondern auch darum eine Base zu zerstören, die in gefährlicher Nähe zu Cardassia lag, und bei der der Verdacht nahelag, dass sie zur Spionage gegen die Cardassianer verwendet wurde. Im Sinne eines besseren politischen Klimas hätte man den Outpost zerstört und im Anschluss hätte niemand Anstoß nehmen können. Tarresset war davon ausgegangen, dass man vorher natürlich den Outpost evakuiert hätte. Nachdem ihm Mahmodi versichert hatte, dass er dies aus den bisherigen Verhören nicht bestätigen konnte, schwieg Tarresset betroffen.

Als letztes fand noch ein Gespräch mit Captain Vincent Jadzin statt. Nach seinem Nervenzusammenbruch ging es ihm ein wenig besser. Er war sogar ein wenig kooperativ, als er erfuhr, dass bei diesem Verhör ein gewisser Master Sergeant Sotok nicht teilnehmen würde. Mahmodi erfuhr, dass Jadzin die Codes für den Eintritt in den Nordwestkanal von Admiral Somerville persönlich erhalten hatte. Die U.S.S. Sarracen hätte sich vorsichtig von Subraumrelais zu Subraumrelais vorgetastet. Als sie ein entgegenkommendes Schiff geortet hätten, hätten sie die Sarracen einfach an den Rand des Nebels manövriert und es vorbei gelassen. Danach wären sie mit höherer Geschwindigkeit zum Ausgang des Kanals geflogen. Es war eine böse Überraschung, als sie danach direkt in ein Minenfeld gerieten und zwei der Minen explodierten. Lt.Commander Karem Korinous, die Lieutenants Singh Ramanos, Pushnar Rahwili, Ousho Ben Said und Jadwiga Lamalask wären genau auf dem Deck gewesen, das dadurch schwere Schäden erlitten hatte. Die ersten drei waren dabei getötet worden, die anderen verletzt. Es hatte auch Verletzte im Brückenbereich gegeben. Davon betroffen waren auch Captain Olesko und Commander Petrov. Da er, Jadzin, zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke und unverletzt war, hatte er das Kommando übernommen. Die Reparaturen hatten begonnen und er hatte gehofft das Schiff innerhalb der folgenden acht Stunden wieder einsatzbereit zu haben. Leider war der Funk bis dahin auf den Nahbereich beschränkt, ansonsten hätte er Admiral Somerville kontaktiert, um das Minenfeld freischalten zu lassen. Mahmodi bedankte sich für die Kooperation und sandte die Informationen an das Sternenflottenhauptquartier. Es machte ihn ein wenig nervös, dass Jadzin davon ausging Somerville hätte den Code für die Deaktivierung der Minen besorgen können.

Damit schien der Vorfall grundsätzlich aufgeklärt zu sein. Irgendwie hatte Mahmodi vergessen das Sternenflottenhauptquartier davon zu informieren, dass man die Werftanlagen aufzuspüren gedachte. Natürlich nur ein Versehen.
=/\= Captain Rajib Mahmodi =/\=
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Beitrag von Alan Prescott » Mo 11. Nov 2019, 12:57

Das Sternenflottenhauptquartier in San Francisco wusste es zu schätzen, dass regelmäßig Berichte vom Outpost 376 kamen. Vor allem aber, dass man einer Klärung der Vorfälle sehr nahe war. Die Stelle des Kommandierenden Offiziers war nach dem Tode von Admiral Sumak noch nicht wieder besetzt worden. Der Outpost schien eher eine Stelle für einen Insider zu sein. Letztlich wurde eine Entscheidung getroffen.
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