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Tests Stingray

Beitragvon Chadic Garou » Fr 26. Jul 2019, 10:06 #76 »

Jetzt wurde es Ernst. Garou verließ mit der U.S.S. Stingray den Outpost 376 und flog zur Erde. Dort würden die nächsten Tests stattfinden. Zuerst einfache Starts und Landungen, dann Flugmanöver in der Atmosphäre und im Orbit.

Die U.S.S. Stingray war aus dem Nebel hervor gekommen und nahm Kurs auf Utopia Planitia. Es wurde ein ruhiger Flug.

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Tests Stingray

Beitragvon Chadic Garou » Mo 29. Jul 2019, 10:08 #77 »

Nachdem Garou aus dem Nebel heraus war, flog er ein kurzes Stück zu einem Rendezvous-Punkt, an dem die U.S.S. Stingray von einem Kreuzer der Sternenflotte aufgenommen wurde, der dann zu den Utopia Planitia Fleetyards weiterflog. Natürlich hätte Garou mit der Stingray auch alleine fliegen können - es hätte nur unendlich länger gedauert. Schließlich schaffte die U.S.S. Stingray nur vollen Impuls.

Nach dem Andocken ließ Garou noch ein wenig Fracht nachladen und einen Stapel Torpedos. Zwei Stunden danach war Garou schon auf dem Weg zur Erde, Ziel erstmal Spitzbergen.

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Tests Jellyfish

Beitragvon Alan Prescott » Di 30. Jul 2019, 06:45 #78 »

Wieder wurden Tests auf der Erde gemacht. Captain John Shepard, Lt.Commander Dilara Marlé und ich waren auf Island. Dieses Mal ging es um die ersten Tests der Drohne mit dem Namen Jellyfish. Ich bin mit dem Ausgang der Tests sehr zufrieden. Wir erreichten mit 130 km/h eine Höchstgeschwindigkeit, die die Erwartungen übertraf, und eine Reichweite von 650 km, weit mehr als berechnet, sowie eine Maximalhöhe von 4.000 statt 3.300 m. Der kritische Übergang von Rotoren auf Unterwassertriebwerke und umgekehrt wurde auch gemeistert, wenn auch der Übergang von Unterwassertriebwerken auf Rotoren nicht so ganz rund war.
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Beitragvon Chadic Garou » So 4. Aug 2019, 12:30 #79 »

Missionsbericht Testflug 1 U.S.S. Stingray vom 31.07.
1. SD Daten
Teilnehmer

RAdm Chadic Garou + ML
Cpt John Shepard
LtCmdr S'Merss

entschuldigt:
./.

unentschuldigt:
./.

2. Missionsbericht:
Bisher:
RAdm Garou brachte die U.S.S. Stingray auf die Erde nach Spitzbergen.
Jetzt:
Die kleine Crew besttieg die U.S.S. Stingray und begab sich auf den Weg nach Island zzum Þingvallavatn-See. Dort begannen die planetaren Tests im und unter Wasser. Das Raumschiff landete im Wasser und durchfuhr den See, ehe in einer Tiefe von 10 m drei Torpedos abgeschossen wurden.
... to be continued

3. Bemerkungen:
./.
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Beitragvon Chadic Garou » So 4. Aug 2019, 12:52 #80 »

Nach dem Rückflug nach Spitzbergen checkte Garou selbst die U.S.S. Stingray.

- Ein- und Ausstieg waren zu umständlich. Deshalb wurde an der Heckrampe eine ausfahrbare Rampe angebaut, die 1,20 m breit war und zum Boden reichen würde. Das würde auch das Be- und Entladen auf planetaren Oberflächen erleichtern. ERLEDIGT
- Das erste Mal Wassern war i.O., aber vielleicht sollte man zur Stabilisierung des Wasserns an den Tragflächen aufblasbare Luftsäcke anbringen. IN ARBEIT
- Das Abwerfen der Torpedos hatte funktioniert, aber vielleicht war es sicherer während einer Abschusssituation alle Schotten im Unterdeck Bereich A zu schließen. Wird durch eine Automatik eingeleitet, sobald ein Torpedo in den Schacht gesetzt wurde. ERLEDIGT
- Ultritium. Eigentlich war vorgesehen, dass für Schüsse bis zehn Meter Tiefe nur eine Ladung von 25 g Ultritium verwendet wird, bei anderen Tiefen 50 g. Aufgrund des Misserfolgs beim Testflug werden alle Torpedos mit 50g Ultritium ausgestattet. ERLEDIGT

Garou war gespannt, wie sich der nächste Testflug gestalten würde.

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Beitragvon Alan Prescott » Di 6. Aug 2019, 06:49 #81 »

Und wieder war das kleine Team aus einem Piloten, Captain John Shepard, Lt.Commander Dilare Marlé und Major General Alan Prescott auf Island. Die Drohnen wurden dabei von der U.S.S. Nusret aus den Unterflügelbehältern abgeworfen und zu 100 km entfernten Zielen über sechs Navigationspunkte ferngesteuert und sollten dann wieder in den Behältern andocken.

Bei zwei Drohnen gelang das problemlos, die anderen ließen sich auf einmal nicht mehr steuern, konnten aber eingefangen werden. Wir konnten feststellen, dass bei den PADDs zur Steuerung defekte Bauteile eingesetzt worden waren. Mit neuen überprüften PADDs wurden die beiden Drohnen erneut gestartet. Eine Drohne verlor nur die Steuerung, die andere stürzte ab und war ein Totalschaden.

Die Untersuchungen auf Spitzbergen dauern an.
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Beitragvon Alan Prescott » Di 6. Aug 2019, 23:27 #82 »

Zunächst einmal ergaben die Untersuchungen, dass die Drohnen A und D völlig i.O. waren. Drohne B konnte noch komplett geborgen werden, Drohne C nur noch in Einzelteilen. Bei B war genauso ein defekter Baustein enthalten wie bei den PADDs. Er wirkte wie ein Wackelkontakt. Irgendwann schaukelte sich das hoch - und die Verbindung zum PADD brach ab. Die Untersuchungen bei Drohne C wurden dadurch erschwert, dass man nur 90% der Teile hatte und alles mühsam wie ein Puzzle zusammensetzen musste. Doch auch hier fand sich ein defekter Baustein. Wie in den anderen Fällen XM7-35S.

Ursachenforschung: Der Baustein XM7-35S war für Senden und Empfang zuständig und regelte auch die Signalstärke. Historisch gesehen war der XM7-35S einer der Nachfolger des XM5-25S, der seit mindestens dreißig Jahren auch bei Sonden zum Einsatz kam. Allerdings war er bei Sonden fest verbaut und konnte erschütterungsfrei genutzt werden. Bei Drohnen wirkten Kräfte wie die Gravitation direkter und heftiger.

Möglichkeit 1: Den Baustein extra ummanteln, was aber die Signalstärke grundsätzlich verringern würde.
Möglichkeit 2: Den bewährten Baustein XM5-25S verwenden, der wohl stabiler war, aber nicht die gleiche Signalstärke erreichen konnte wie der neue Baustein, da dafür erheblich mehr Energie - hier Batterieleistung - erforderlich wäre.
Möglichkeit 3: Den Baustein überarbeiten in eine neue stabilere Version.

zu 1: Würde vor allem das Gewicht erhöhen, aber keine signifikante Verbesserung erbringen.
zu 2: Es war aus Platzgründen nicht vorgesehen mehr Batterieleistung zu verwenden.
zu 3: Der neue Baustein XM8-55D wurde entwickelt. Durch eine Änderung der Materialien würde er nicht nur geringfügig leichter werden, sondern auch eine höhere Signalstärke erreichen. Eine neue Aufhängung würde den Gewichtsverlust zwar ausgleichen, aber für eine um 20% höhere Stabilität sorgen.

Die sinnvollste Lösung war daher Möglichkeit 3. Leider würde es rund fünf Wochen dauern, bis genügend Bausteine zur Verfügung stünden. Also wurde erstmal von den Utopia Planitia Fleetyards ein Paket mit XM7-35S verschickt, die alle geprüft und für i.O. befunden worden waren. Nach jedem Flug mussten die Bauteile erneut gecheckt werden. Damit war aber noch nicht das Versagen in den PADDs geklärt. Auch hier sollten die Bausteine XM7-35S nach Prüfung erst einmal weitergenutzt werden.
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Beitragvon Chadic Garou » Di 6. Aug 2019, 23:34 #83 »

Rear Admiral Garou hatte kurz bei Major General Prescott herein geschaut. Er begrüßte es sehr, dass zwei der Drohnen die Tests einwandfrei bestanden hatte. Die anderen Probleme kannte er nur zu gut durch die Torpedotests. Auch da waren solche Störungen de Ablaufs mehr als ärgerlich. Garou versprach die Herstellung zu priorisieren, indem die Bausteine nicht nur auf Outpost 376 sondern auch auf den Utopia Planitia Fleetyards hergestellt werden sollten. Das barg eine erheblich höhere Kapazität und einen kürzeren Weg.

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Beitragvon Alan Prescott » Sa 17. Aug 2019, 19:46 #84 »

Dieses Mal testeten nur Captain Shepard und Major General Prescott die Drohnen. Wieder auf Island, aber dieses Mal am Jökulsárlón-See, dem tiefsten See Islands. Beide Drohnen funktionierten einwandfrei. Sie wurden an Land gestartet zum See geschickt und wasserten. Anschließend wurde auf den Unterwasserantrieb umgestellt und die Rotoren eingefahren. Die Drohnen sollten auf eine Tiefe von 100 m gehen, auf 25 km/h beschleunigen und einen Parcours über 20 km durchtauchen. Im Anschluss kamen beide Drohnen wieder an die Wasseroberfläche, die Rotoren wurden ausgefahren, der Unterwasserantrieb ausgeschaltet. Danach flogen die Drohnen wieder zum Start zurück und landeten. Die Tests waren ein voller Erfolg.

Damit ist die Tauglichkeit der Drohnen über Wasser erwiesen wie auch das Umschalten von über auf unter Wasser und umgekehrt. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die Drohnen entweder über Wasser abgeworfen werden oder direkt von Land starteten. Weitere Tests würden mit der U.S.S. Stingray unternommen werden, um auch die Tauglichkeit bei Abwurf unter Wasser zu beweisen. Dann würden höhere Geschwindigkeiten, höhere Tiefen und größerere Reichweiten belegt werden können.
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